Die Preise für Eigenheime in Emmerich sind in den vergangenen zwölf Monaten um 22 Prozent zurückgegangen. Zwar dürfte sich dieser Trend nach der Einschätzung von LBS-Gebietsleiter Thomas Stachowski wegen der hohen Nachfrage nicht weiter fortsetzen. Dennoch sind ältere Eigenheime mit hohen Heizkosten und entsprechendem Modernisierungsbedarf besonders betroffen – und Häuser sind in Emmerich immerhin durchschnittlich 53 Jahre alt.
Ein gebrauchtes Einfamilienhaus kommt in Emmerich aktuell für durchschnittlich 309.000 Euro auf den Markt. Doch gerade ältere Gebäude, die nicht gut gedämmt sind, können diese Preise bei weitem nicht mehr erzielen. „Die Angebote fangen bei 250.000 Euro an, denn der Käufer muss in der Regel ja auch noch weiter investieren“, sagt Thomas Stachowski.
Riester-Ersparnisse können ab 2024 auch für energetische Sanierung genutzt werden
Lesen Sie auch diese Nachrichten aus Emmerich und Umgebung
Damit die Erderwärmung möglichst gedrosselt wird, unterstützt der Staat eine Verbesserung des Energiestandards. „Neben den vielfältigen Förderungen kann ab 2024 erstmals auch Geld für energetische Modernisierungen aus allen Riesterverträgen genutzt werden“, so Immobilienexperte Thomas Stachowski vom LBS-Beratungscenter in Rees.

Gerade mit Blick auf Fristen zum Jahresende lohne sich deshalb der frühzeitige Check aller Verträge und Sparleistungen, um mögliche Zulagen nicht zu verpassen. Denn Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage und Riester-Zulagen gebe es immer für das Gesamtjahr, auch wenn der Sparbetrag erst am Jahresende eingezahlt werde.


