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Der Chor Da Capo trat zum Jubiläum in Emmerich-Vrasselt auf

Mit tollen Liedern traten  der Chor Da Cappo in der ausverkauften St. Antonius Kirche auf.

Mit tollen Liedern traten der Chor Da Cappo in der ausverkauften St. Antonius Kirche auf.

Foto: Thorsten Lindekamp

Vrasselt.   Das Konzert zum 25-jährigen Bestehen des Vereins Sing Out Kulturbrücke war ein voller Erfolg. Auch die Solisten überzeugten.

Ein Konzert zum 25-jährigen Bestehen eines Chores zu feiern, ist eine nahe liegende Idee. Dieses Ziel hatte sich verständlicherweise auch der Chor Da Capo gesteckt. Als Singgruppe aus der katholischen Landjugend entstanden und später unter dem Namen Sing Out Kulturbrücke in Emmerich wohlbekannt, hat der jugendliche Chor unter seinem Dirigenten Heribert Feyen inzwischen einen weiteren Schritt in eine neue Richtung getan. Seit 2000 nennt man sich Da Capo und beginnt mit neuen Ideen eine neue Zukunft.

Ein Beispiel dafür gab das Konzert am Samstag in der St. Antonius-Kirche in Vrasselt. Heribert Feyen und sein Team hatten eine Programmfolge zusammengestellt, die sicher viele Wünsche der zahlreichen Besucher erfüllte. So breit wie das Spektrum der ausgewählten Lieder war auch die Zusammensetzung der Instrumentalisten. Dazu kamen noch Solisten aus dem Chor, die ihre Aufgabe hervorragend meisterten. So war es kein Wunder, wenn die Besucher, die zum Teil auch durch ihr Mitsingen immer mit einbezogen wurden, oft durch lebhaften Beifall reagierten.

Ehemalige waren eingeladen

Zu diesem Konzert hatte man ebenfalls ehemalige Mitglieder des Chores eingeladen. Es hat sich gelohnt. Möglicherweise werden sie durch dieses erfolgreiche Treffen wieder aktive Sängerinnen.

Es war in der Tat ein „Happy Day“, mit dem die Sängerinnen ihr Jubiläumskonzert begannen. Der „Stern über Bethlehem“ kam den Besuchern auch sehr bekannt vor. Dann erinnerte Heribert Feyen, der neben der Chorleitung auch die Moderation übernommen hatte, an die Zeit der Ruhe und Stille, die zu Weihnachten gehört. Diese Zeit der Ruhe, die Ludger Edelkötter besang, empfand ebenfalls das Publikum.

Wer kennt nicht „Amazing Grace’’? Die Gäste in St.Antonius hörten es in einer besonderen Bearbeitung. Christoph Kolter spielte das Stück auf seinem Dudelsack. Hier klang die schottische Weise natürlich besonders realistisch. Lieder vom Frieden folgten, in denen sich auch Solisten des Chores vorstellten – eine gute Wahl. Pete Seegers „Turn Turn Turn“, der gegen den Krieg in Vietnam protestierte, passte hier gut.

Im zweiten Teil überwog zum Ende hin die Freude auf Weihnachten, vom „Halleluja“ (Leonhard Cohen) über „O holy night“ (Adolphe Adam) bis zum gemeinsamen „Nehmt Abschied Brüder“, das verständlicherweise wieder vom Dudelsack begleitet wurde.

Dank an die Solisten

Der Erfolg des Konzertes ist nicht zuletzt den Instrumentalisten zu verdanken: Ferdinand Bisselink (Giarre, Mundharmonika), Wiwi Lesaar (Gitarre), Dr. Ralf Nieder (Keyboard), Alex Gipkens (Percussion), Martina Aschenbach (Violine), Paul Alexander Jost (Querflöte/ Mandoline) und Christoph Kolter (Dudelsack).

Für die Technik verantwortlich war Christian Alefs. Heribert Feyen als verantwortlicher Leiter kann mit dem Erfolg zufrieden sein. Der Erlös der Spendenaktion dient bei freiem Eintritt der Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen!“

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