Unfall

Sturmböe erfasst Wohnmobil - Frau aus Dachluke geschleudert

Die Polizei musste einen Fahrsteifen der A3 am frühen Freitagmorgen für

Die Polizei musste einen Fahrsteifen der A3 am frühen Freitagmorgen für

Foto: Thomas Nitsche

Emmerich.   Schwerer Unfall auf der A3 in Emmerich. Eine Niederländerin (39), die im Bett des Wohmobils lag, wurde durch die Dachluke geschleudert.

Eine Sturmböe hat am Freitagmorgen um 4 Uhr auf der A3 in Emmerich ein Wohnmobil erfasst und es umgekippt. Hierbei verletzte sich eine 39-jährige Niederländerin schwer, die hinten im Wohnmobil im Bett lag. Der Fahrer kam glimpflich davon.

Zur Unfallzeit befuhr ein 53-jähriger Niederländer mit seinem Mercedes Wohnmobil den linken Fahrstreifen der A3 in Richtung Grenze, als plötzlich die Sturmböe das Fahrzeug erfasste, es leicht anhob und gegen die Mittelschutzplanke schleuderte.

Ein Lkw kollidierte noch mit dem Wohnmobil

Die Fahrbahntrennung verhinderte hierbei, dass das Wohnmobil in den Gegenverkehr geriet. Bei der heftigen Kollision stürzte das Fahrzeug auf die rechte Seite und die 39-jährige Mitfahrerin wurde durch die Dachluke herausgeschleudert. Sie wurde in den Mittelstreifen katapultiert, während das Wohnmobil mit dem angeschnallten Fahrer, schräg zur Fahrtrichtung auf der Seite liegend, mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.

Ein nachfolgender 40-jähriger bulgarischer Lkw-Fahrer in einem 40 Tonnen Gliederzug erkannte das verunfallte Fahrzeug zu spät und kollidierte trotz eines Ausweichmanövers mit dem Reisemobil.

Die Autobahn war bis 7 Uhr gesperrt

Der Fahrer des Mercedes konnte sich selber aus dem Wrack befreien und blieb unverletzt. Seine Mitfahrerin erlitt schwerste Verletzungen und muss stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.

Zur Verletztenfürsorge, Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wurde der linke Fahrstreifen bis 7 Uhr gesperrt. Nennenswerte Verkehrsstörungen entstanden nicht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf zirka 40.000 Euro.

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