Verkehr

Emmerich: CDU möchte Vrasselter Ortseingangsschild versetzen

Die Reeser Straße (L7) verläuft durch die Ortschaft Emmerich-Vrasselt.

Die Reeser Straße (L7) verläuft durch die Ortschaft Emmerich-Vrasselt.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Emmerich-Vrasselt.  Unfall jüngst an der L7, Höhe Jahnstraße, bestätigt die CDU Vrasselt-Dornick, das Ortseingangsschild versetzten zu lassen. Tempo 50 ist das Ziel.

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Als wenn sie es geahnt hätten. Vor fünf Wochen hat die Vrasselter CDU erörtert, einen Antrag zur Versetzung des Ortseingangsschildes an der L7 in Vrasselt aus Richtung Emmerich kommend stellen zu wollen. Denn viele queren inzwischen auf Höhe der Jahnstraße Vrasselts Hauptverkehrsader, um zur Bushaltestelle zu kommen.

Als wenn es eine Bestätigung ihrer Begründung bedurft hätte: Unmittelbar an dieser Stelle gab es am Dienstag einen schweren Unfall, bei dem sich eine 26-Jährige schwer verletzte.

Ortseingangsschild 800 Meter vorverlegen

Die CDU Vrasselt möchte durch die Vorverlegung des Ortseingangsschildes, das sich derzeit rund 800 Meter weiter befindet, Tempo 50 auf Höhe der Jahnstraße erreichen. Ein entsprechender Ratsantrag wurde am Mittwoch gestellt.

Dort wo das Schild aufgestellt werden soll, oder womöglich noch ein paar Meter vorher, beginnt auch die Wohnbebauung, was für das Aufstellen des Ortseingangsschildes ja nicht unerheblich ist. Direkt gegenüber der nur für Radfahrer und Fußgänger geöffneten Jahnstraße befindet sich die Bushaltestelle, die unter anderem von Grundschulkindern nach Überquerung der L7, genutzt wird. Gerade von der Nachbarschaft An der Landwehr wählen viele diesen Weg. Eltern der Schulkinder, so die CDU, hätten auf die Gefahrensituation hingewiesen.

Demnächst kommt der Baustellenverkehr aus der Langestraße

Für die 800 Meter bis zum jetzigen Standort des Ortseingangsschildes würden Verkehrsteilnehmer 20 Sekunden länger brauchen als jetzt, hat die CDU errechnet.

Weiteres Argument: Im Zuge der Deicherneuerung wird die Langestraße, die auf halber Strecke vor dem Ortseingangsschild abzweigt, als Baustraße ausgebaut und während der mehrmonatigen Bauphase durch Schwerlastverkehr als Ein- und Ausfahrt zur Baustelle genutzt. Damit die schweren Lkw beim Abbiegen auf die L7 nicht zur Gefahr werden, mache eine Temporeduzierung ohnehin Sinn. Laut Ratsbeschluss wird der heutige Feldwegteil der Lange Straße, nach Beendigung der Deichsanierung als direkte Anbindung nach Dornick mit einer Asphaltdecke versehen, erinnert Kai-Thomas Frisch, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Vrasselt-Dornick.

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