Silbernes Priesterjubiläum

Emmerichs Stadtpfarrer Bernd de Baey feierte Jubiläum

Die Stadtprozession führte diesmal über die Rheinpromenade und bat ein schönes Bild bei strahlendem Sonnenschein.

Die Stadtprozession führte diesmal über die Rheinpromenade und bat ein schönes Bild bei strahlendem Sonnenschein.

Foto: Konrad Flintrop

Emmerich.   Im Rahmen der traditionellen Stadtprozession beging Stadt- und Landpfarrer Bernd de Baey sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Hochamt und Feier.

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Dass zu einer katholischen Messe viele Turnschuhe und Sandalen vor dem Portal liegen, ist ein eher ungewohntes Bild. Aber es war ja auch ein ganz besonderer Gottesdienst in St. Martini. Einmal wurde damit die traditionsreiche Stadtprozession eingeleitet, und zum anderen feierte Stadt- und Landpfarrer Bernd de Baey sein 25-jähriges Priesterjubiläum.

Zu dem Gottesdienst, der von allen Chören unter Leitung Johannes Wellens gestaltet wurde, waren auch die Mitglieder der Eritreischen Gemeinde eingeladen, und die pflegen ein Gotteshaus in weißen Gewändern und unbeschuht zu betreten.

Starke Zeichen der Verbundenheit

Aber auch Angehörige der starken polnischen Gemeinde mit ihrem scheidenden Pfarrer Minta und die evangelischen Pfarrer Anke Mühlenberg-Knebel und Dr. Martin Neubauer zogen ein. Das Hochamt war ein starkes Bekenntnis zur Ökumene vor Ort und der Solidarität mit den in ihrer Heimat verfolgten Christen.

Das Defilee mit Schützenvereinen und Abordnungen katholischer Gilden und Verbände war eindrucksvoll. Auch die Vize-Bürgermeister Herbert Ulrich und Elke Trüpschuch und weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung nahmen teil. Auch aus seinen alten Heimatgemeinden Münster-Kinderhaus, Telgte und Olfen konnte Dechant de Baey Gäste begrüßen, der an seinem Ehrentag mit der Sonne um die Wetter strahlte. Besonders freute er sich, dass seine Eltern, sein Bruder Robert und der alte Reeser Freundeskreis nach Emmerich gekommen waren.

Pfingsten vor 25 Jahren war Bernd de Baey (52) zum Priester geweiht worden. Er sei sehr dankbar für die Berufung und die 25 Jahre mit Höhen und Tiefen: „Emmerich hat mich verändert und geweitet“, sagte er und legte ein Bekenntnis zu seiner niederrheinischen Heimat ab: „Ich bin gerne hier.“

Von St. Martini ging es zur „olde kerk“

Wegen des Priesterjubiläums nahm die Stadtprozession einen anderen Weg. Die Teilnehmerzahl war so groß wie lange nicht. Von St. Martini bog man über den Martinikirchgang in die Steinstraße ab, dann in die Fährstraße und schließlich in die Rheinpromenade. Ziel war der Alte Markt, wo wieder ein Segensaltar aufgebaut war, schöner denn je.

Auf dem Platz spendete Pater Zakarias Sago den Segen, dann erfolgte der Einzug in St. Aldegundis, vorbei am geschmückten Pfarrhaus. Bei einem fröhlichen Fest im Schatten der „olde kerk“ sprachen Ursula Otten als Vorsitzende des Rates der Seelsorgeeinheit und Bernd de Baey Dankesworte.

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