„Herzliches Dankeschön für Dein ganzes Werk hier“

Rees.   Als Pastoralreferent Ludger Dahmen am Sonntag in der Messfeier in Rees verabschiedet wurde, rückte die gesamte Pfarrgemeinde St. Irmgardis zusammen. Im Anschluss an die Messe fand neben der Kirche beim kleinen Labyrinth noch ein gemeinsamer, geselliger Abschied statt.

Als Pastoralreferent Ludger Dahmen am Sonntag in der Messfeier in Rees verabschiedet wurde, rückte die gesamte Pfarrgemeinde St. Irmgardis zusammen. Im Anschluss an die Messe fand neben der Kirche beim kleinen Labyrinth noch ein gemeinsamer, geselliger Abschied statt.

„Die Lücke, die Du in unserer Gemeinde hinterlässt, wird nur schwer zu schließen sein! Für Deinen weiteren Weg: viel Glück und Gottes Segen!“ sagte Peter Scholten. Beim gemeinsamen Gebet reichten sich die Gemeindemitglieder unter anderem aus Rees, Bienen und Haffen zum Gebet die Hände. Zusammen wurde noch einmal gesungen und gebetet. 19 Jahre, so lange übte Ludger Dahmen das Amt nun aus. Geboren und aufgewachsen in Rees, ein echtes Reeser Original. Pfarrer Michael Eiden arbeitete zwei Jahre an seiner Seite. Bewundernd erzählte er von Ludger Dahmens Menschenkenntnissen und seinem Platz in der Gemeinde. „Herzliches Dankeschön für Dein ganzes Werk hier!“, sprach Pfarrer Eiden am Ende und umarmte Ludger Dahmen.

Diese Verbundenheit zu den Menschen griff auch Vertreter des Kirchenvorstandes Peter Scholten auf. Zahlreiche Anekdoten konnte dieser preisgeben. Von all seinen Projekten, Anträgen und all die Arbeit, für die Ludger Dahmen so tatkräftig einstand. Für die Caritas, den Caritas Shop, als Organisator für „Urlaub ohne Koffer“, wie auch bei Essen auf Rädern oder dem Projekt Essen am Markt, der aktiven Integration von Flüchtlingen und der Ökumene mit Pfarrer Stephan.

Scholten weiß: „Ludger Dahmen ist liebenswert, ein Querdenker, Durchsetzungsvermögen, ein Macher, streitlustig der Sache wegen, toll im Umgang mit Menschen!“

„Ich lauf ja nicht weg!“, lachte Ludger Dahmen. „Man sieht sich auch weiterhin auf der Straße!“ In Zukunft wird er in Emmerich am Rhein tätig sein. Hier wird er für die Gemeinde, die Caritas und als Seelsorger im Krankenhaus arbeiten.

Viele private Gespräche fanden noch statt, zahlreiche Geschenke fanden ihren Weg zu ihm und er hinterließ strahlende Gesichter. Viele sind traurig, doch sie wissen, dass Ludger Dahmen nie ganz weg sein wird. Er hielt die Gemeinde stärker zusammen, als es so manch ein anderer je schaffen konnte. Doch bei all dem Lob ist ihm besonders eines wichtig: „Alleine erreichst Du nichts! Nur gemeinsam kann man all das hier schaffen!“.

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