Sitzungskarneval

In Millingen regierte die Heiterkeit

Ortsvorsteher Hans-Jürgen Klug (rechts) begrüßte mit dem Elferrat auf der Bühne die Ehrengäste der MCV Karnevalssitzung im Saal Jonkhans.

Foto: Thorsten Lindekamp

Ortsvorsteher Hans-Jürgen Klug (rechts) begrüßte mit dem Elferrat auf der Bühne die Ehrengäste der MCV Karnevalssitzung im Saal Jonkhans.

Millingen.   Ein buntes Programm bot der MCV auf seiner Karnevalssitzung im Saal Jonkhans. Schunkellieder, Büttenreden und flotte Tänze wechselten sich ab.

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„Jamaika…? GroKo…? Minderheit…? … bei uns regiert die Heiterkeit!“. So heißt das Motto des Millinger Karnevalvereins MCV in dieser Session und heiter startete der Sitzungskarneval im Saal Jonkhans. Und das mit einem vollen Programm!

Nach dem Einzug des Elferrates und der Funkenmariechen übernahm Max Sesing gemeinsam mit Claus Westerhoff die Moderation. „Als Lehrer rede ich normalerweise vor 30 Leuten mit weniger guter Laune. Aber die haben ja auch nicht dafür bezahlt, die denken sich, das kann ja nichts geben. Hier ist das heute anders!“, begrüßte Max Sesing die Besucher. „Ich denke, ihr seid alle schon gespannt auf unserer Programm“, sagten die Moderatoren und legten direkt mit dem ersten Programmpunkt los.

Das MCV-Ballett begeisterte mit ihrem Funkentanz

Das MCV-Ballett durfte mit ihrem Funkentanz beeindrucken. Zum Schluss formten sie gemeinsam die Buchstaben MCV. Ein tolles Schlussbild. Am Ende waren alle außer Atem, aber glücklich. Deswegen gab es auch noch keine Zugabe. Man konnte sich schließlich auch darauf freuen, die Funken später nochmal mit einem Showtanz zu sehen. Aber auch die Crazy Girls legten mit ihrem Showtanz „Die alten Omas“ eine heiße Sohle aufs Parkett.

Mit ausgepolstertem Bauch auf der Bühne

Zwischen den Tänzen durften sich die Gäste auf Büttenreden und Sketche freuen. Den Anfang machte Melanie Meyer alias „das Julchen“ vom Karnevalsverein Isselburg. Mit ausgepolstertem Bauch ausgestattet kam sie auf die Bühne. „Wenn ich mich hier so umschaue, dann kennen dies einige von euch“, zeigt sie auf ihren Bauch. Das Ablaufdatum der Lebensmittel setze sie unter Druck, viel essen zu müssen“, erzählte sie. Und fuhr fort, mit viel Humor von ihren Erlebnissen bei der anschließenden Diät zu berichten. Zwischendurch vergaß sie mal den nächsten Witz, aber kein Problem für das Julchen, im Inneren ihres Schals konnte sie den Text schließlich nachlesen. „Ich saß zwei Stunden auf dem Heimtrainer. Wenn es gut läuft, trete ich morgen auch mal in die Pedale“, witzelte sie. Zwischendurch ging Max Sesing durch die Reihen, begrüßte besondere Gäste. „Und auch an alle, die sich als normal ansehen, Herzlich Willkommen!“

Es waren viele Familien in der Bütt

An dieser Karnevalssitzung hatten ungewöhnlich viele Familien mitgearbeitet. Silke und Emily Esser hatten die Büttenrede „Annegret und Hildegard“ vorbereitet und ernteten dafür einigen Applaus. Aber auch Claus und Leni Westerhoff wussten mit ihrem Sketch als Vater und Tochter zu begeistern. Jörg Minten in seiner Rolle als „Oma Fine“ konnte einen vollen Erfolg verbuchen. Sein Stück hieß „Weihnachten mit Alkohol“. Doch nicht nur Sketche und Büttenreden sollten die Besucher begeistern, auch die Schunkellieder von Michael Bonnes machten einiges her. Ein gelungener Abend mit guter Stimmung – auch wenn viele nicht verkleidet gekommen waren. Gekrönt wurde dann der Abend mit Männerballett und dem traditionellen MCV Lied.

KÖLSCHE LIEDER WAREN ZU HÖREN

Weitere Auftritte waren eine Büttenrede von Silke Esser als „eine bayrische Ärztin“, die als medizinische Unterstützung für Millingen komme, sowie die Disharmoniker, die Kölsche Tön’ auf die Bühne brachten.

Thomas Imbusch und Anja Elskamp wurden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet, Wolfgang Jordan und Ludger Müggenborg für 40 Jahre.

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