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KAB-Konzept für Jung und Alt ist in Emmerich aufgegangen

Vrasselts Ex-Präses Pastor em. Wilhelm Bienemann (von li.), Knut Herzog (2.v.li.) und Johannes Looman (3.v.re.) ehrten Hanni Helmes, Alfred und Maria Verhey und Hans-Jürgen Pitthan.

Vrasselts Ex-Präses Pastor em. Wilhelm Bienemann (von li.), Knut Herzog (2.v.li.) und Johannes Looman (3.v.re.) ehrten Hanni Helmes, Alfred und Maria Verhey und Hans-Jürgen Pitthan.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Emmerich.   Die KAB Nikolaus Groß traf sich am und im Treffpunkt, um ihre Jubilare zu ehren und mit vielen Gesprächen durchzustarten. Mitgliederzahl sinkt.

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Er habe ein bisschen Sonne mitgebracht, erklärte Pfarrer em. Ewald Brammen, stellvertretend für Präses Max Puttkammer, im Wortgottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche. Und das nicht ohne Grund.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die KAB Nikolaus Groß ihr Sommerfest. Eine Idee, die nach dem Zusammenschluss der einst eigenständigen Katholischen Arbeitnehmer Bewegungen (KAB) St. Antonius Vrasselt, Heilig-Geist, Martini und Aldegundis entstand. Mit Erfolg. Trotz Urlaubszeit folgten der Einladung 50 KABler.

Das Konzept für Jung und Alt ist aufgegangen. „Wir wollten damit etwas für die ganze Familie bieten“, so Vorsitzender Johannes Looman. Aber auch dieser Verein hat mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Bei Gründung 2013 hatte die KAB noch 235, heute sind es 182.

Seit zwei Jahren keine Neuaufnahmen

„Man darf dabei den Altersdurchschnitt nicht vergessen“, so Pressereferent Hermann Thelemann. Und Looman ergänzt: „Seit zwei Jahren hatten wir keine Neuaufnahmen.“ Eine Tendenz, die sich in vielen Verbänden abzeichne. „Viele linksrheinischen KAB-Vereine haben sich bereits aufgelöst.“ Doch der guten Stimmung tat die Mitgliederentwicklung beim Sommerfest, das sich anstelle des sonst üblichen Stiftungsfestes etabliert hat, keinen Abbruch.

Nicht schlecht staunten die Besucher als sie im Saal im Treffpunkt die große Tombola mit tollen Preisen erblickten. Der Festausschuss hatte beim „Klinkenputzen“ in der Geschäftswelt wieder Einiges besorgen können, lobte der Vorsitzende.

Zwischen schönen großen weißen Orchideen stachen die Hauptpreise wie ein Fernseher, ein Gutschein für eine Ballonfahrt, ein E-Book oder ein Gutschein fürs Stadttheater sowie jede Menge weitere Gutscheine und Frühstückskörbe heraus. „Da lohnt sich immer mitzumachen“, erklärte ein Mitglied und wusste: „Ich bin noch nie ohne einen Preis nach Hause gegangen.“

Knut Herzog und Team standen am Grill

Zunächst sollte alles unter freiem Himmel im Treffpunkt-Garten stattfinden. Doch die Wetterprognosen waren nicht so gut, so dass man sich kurzfristig entschied, doch zum größten Teil das Fest im Inneren stattfinden zu lassen. Doch wer wollte, der war beim Sonne-Wolken-Mix ein gern gesehener Gast am Grill beim Festausschuss-Vorsitzendem Knut Herzog und seinem Team.

Während des ein oder anderen Plausches war einer ein immer wieder beliebter Gesprächspartner: Pfarrer em. Wilhelm Bienemann, ehemaliger Präses der KAB St. Antonius Vrasselt. Für ihn war es eine besondere Ehre, gemeinsam mit Johannes Looman Mitglieder für 25- und 40-jährige KAB-Treue auszuzeichnen. Doch damit nicht genug. Für den guten musikalischen Ton bis zum späten Abend sorgte DJ Felix (Steinvoort). Und für viele gibt es bereits am Samstag ein Wiedersehen. Dann startet die Fahrradtour „Rund um den Kirchturm“.

Vertrauensleute besuchen Verhinderte

Persönlich konnten Hanni Helmes, Maria und Alfred Verhey (alle aus Vrasselt) für 40-jährige Mitgliedschaft mit dem KAB-Ehrenzeichen ausgezeichnet werden. 25 Jahre dabei ist Hans-Jürgen Pitthan.

Die durch Beruf, Urlaub oder Krankheit verhinderten Jubilare werden von den Vertrauensleuten besucht. Im Einzelnen sind dies: Marianne Steigerwald, Hedwig Kleipaß, Karl-Heinz Meyer (jeweils 40 Jahre) und Edmund Grauthoff, Christel Pitthan und Thomas Steinvoort (25 Jahre).

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