Haushalt

Landrat ermahnt Emmerich: Haushalt weiter konsolidieren

Landrat Wolfgang Spreen äußert erste Sorgen beim Blick auf den Emmericher Haushalt. Er erwartet eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik. Selbstentwickelte Konsolidierungsmaßnahmen sollten fortgeführt werden.

Landrat Wolfgang Spreen äußert erste Sorgen beim Blick auf den Emmericher Haushalt. Er erwartet eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik. Selbstentwickelte Konsolidierungsmaßnahmen sollten fortgeführt werden.

Foto: Diana Roos

Emmerich.   Landrat Wolfgang Spreen erwartet von der Emmericher Politik, den Haushalt weiter verantwortungsvoll zu führen. Der Kämmerer hat ähnliche Sorgen.

Es war eine kurze Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in Emmerich am Dienstag. Die beiden inhaltlich stärksten Themen flogen von der Tagesordnung.

Beim Thema Sozialbestattungen kündigte Bürgermeister Peter Hinze an, dass sich durch neue Gespräche noch etwas entwickeln könnte. Also: abwarten. Und zum Thema Wohnraumschutzsatzung meldete die BGE Beratungsbedarf an.

Kämmerer sieht im Moment zu großen Investitionswillen

Somit stand Kämmerer Ulrich Siebers im Fokus. Landrat Wolfgang Spreen habe mit Blick auf den Haushalt der Stadt Emmerich mitgeteilt: „Gerade vor dem Hintergrund möglicher, nicht vorhersehbarer Einflüsse auf den kommunalen Haushalt der Stadt Emmerich am Rhein, hier kann beispielsweise die Entwicklung der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzlage genannt werden, gehe ich davon aus, dass Verwaltung und Politik weiterhin eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik betreiben werden, damit den Unwägbarkeiten jeder Zeit entgegengetreten werden kann. Insbesondere die selbstentwickelten Konsolidierungsmaßnahmen sollten mit Weitblick fortgeführt werden.“

Damit stützt Spreen die Haltung des Kämmerers: „Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen. Im Moment bewegen wir uns meines Erachtens nach in entgegengesetzter Richtung“, sagte Siebers im Bezug auf diverse Anträge der Politik, die Geld kosten.

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