In den Werken des britischen Künstlers Matt Hale verschwimmen die Grenzen zwischen Natur und Künstlichkeit. Beim Betrachten seiner Plastiken, die mal auffällig bunt, mal geschickt im Camouflage-Stil getarnt sind, ist es nie eindeutig, welchen materiellen Ursprungs sie sind: Ist das, was aussieht, wie ein Baumstamm wirklich ein Baumstamm? Oder nur ein Plastikrohr, das vorgibt ein solcher zu sein. In seiner Ausstellung „Tarnung und Zwiebeln“, die am Sonntag, 2. Juni, im Koenraad-Bosman-Museum startet, erwartet die Besucher deshalb auch mehr als das bloße Betrachten von Kunst. Vielmehr ist es ein ständiges Entdecken und Überraschtwerden.

„Tarnung und Zwiebeln“ gehört zu „In der Ebene“