Integration

Reeser Veranstalter wollen Kulturen besser kennenlernen

Tanzdarbietungen gab es zur Interkulturellen Woche im Reeser Bürgerhaus.

Foto: Konrad Flintrop

Tanzdarbietungen gab es zur Interkulturellen Woche im Reeser Bürgerhaus. Foto: Konrad Flintrop

Rees.   Bei der Interkulturellen Woche in Rees kamen besonders die Kinder auf ihre Kosten. Ein Film von Fatima und Liliane berührte.

Am Mittwochabend wurde die Interkulturelle Woche im Reeser Bürgerhaus eröffnet. Wie im Vorjahr gab es wieder viel Musik, Leckereien und viele fröhliche Gesichter. Besonders die Kinder kamen auf ihre Kosten.

Norbert Müsch begrüßte die Gäste der Eröffnung freudig. Die Moderation gab es direkt in drei, teils sogar vier Sprachen, nämlich Deutsch, Englisch, Arabisch und Kurdisch. Dabei standen Norbert Müsch Maissa Dorn und Mohammed Klein zur Seite.

Das Programm war kurzweilig und vielseitig. Den Anfang machte die Tanzgruppe „No Name“ des DJK TUS Esserden unter der Leitung von Janin Berns. Die Mädels im Alter von neun bis zwölf Jahren zeigten, was sie konnten, und luden das Publikum zu einem kleinen Flashmob ein. Da tanzte auch Norbert Müsch von der Reeser Flüchtlingsinitiative „Fremde werden Freunde“ begeistert mit.

Die Teilnehmer tanzten zum Trommelwirbel

Im Anschluss gab es Musik zum Mitmachen unter der Anleitung von Ulli Flür. Es folgte ein Materialimpuls, den die Kinder begeistert nutzten. Verschiedenste Trommeln, Kongas, Schellenringe, Becken und Rasseln konnten ausprobiert werden. Besonders beliebt waren bei den Kindern und Jugendlichen von den Boomwhackers gestimmte Percussions-Kunststoffröhren.

Bei allen Veranstaltungen der Interkulturellen Woche geht es insbesondere um das Knüpfen neuer Kontakte und darum, gemeinsam etwas zu erleben. Das bringt großen Spaß und viele wertvolle Erfahrungen. Dazu gehört aber auch Austausch und Vertrauensbildung.

Besonders letzteres und sehr viel Mut bewiesen die zwei syrischen Mädchen Fatima und Liliane, welche in einem kurzen Film über ihre Gefühle während ihrer Reise nach Deutschland berichten. Gemeinsam aufgefimt haben sie diesen mit der Reeser Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl. Der Film konnte in Kleingruppen immer wieder am Rande der Veranstaltung angesehen werden.

Es gab auch ein bunt gemischtes Buffet

Zum bunten Treiben gab es auch ein bunt gemischtes Buffet mit Fingerfood und köstlichen Dips. Hier konnten allerlei Köstlichkeiten probiert und vernascht werden. So war die Eröffnung der Interkulturellen Woche in Rees auch geschmacklich ein voller Erfolg.

Die Veranstalter hoffen, dass sich an den kommenden Tagen noch mehr Interessierte dazu gesellen und der Wettergott mitspielt, insbesondere am Freitag, wenn es am Wahrsmannshof zum Teich geht.

>>PROGRAMM DER INTERKULTURELLEN WOCHE

Das Programm geht über eine Woche und endet am Dienstag, 23. Mai. Insbesondere der Familiennachmittag am Freitag von 16 bis 18 Uhr auf dem Wahrsmannshof ist vielversprechend. Mit Gummistiefeln und Wechselsachen ausgerüstet, dürfen dann die Kleinen auf Entdeckungstour der Wasserlebewesen gehen.

Am Samstag findet ein Grillfest statt. Die Interkulturelle Woche endet am 23. Mai mit dem Besuch der Moschee in Isselburg und dem gemeinsamen Gebet.


Der Eintritt ist auch dieses Jahr bei allen Veranstaltungen kostenlos.

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