Eine Lösung für die Herz-Jesu-Kirche Reichswalde wird sich noch länger hinziehen. Es gibt einen Antrag auf ihre Unterschutzstellung als Denkmal, was Propst Johannes Mecking bedauert.
Weil das Gotteshaus wegen „Gefahr im Verzuge“ (Dachstuhl) seit Mai 2018 aus statischen Gründen nicht mehr benutzt wird, war die Stadt als Untere Denkmalbehörde gehalten, zu handeln. Sie tat es, indem sie eine vorläufige Unterschutzstellung beantragte, die laut Paragraph vier Denkmalgesetz sofort in Kraft tritt und erst mal ein halbes Jahr gilt – damit geprüft werden kann. Herz-Jesu ist als Kirchenbau nach 1945 als „potenziell denkmalwert“ erfasst. Am 11. November 1956 war sie eingeweiht worden.
HoyHo/pj


