Das Kriegerdenkmal in Kalkar wurde jetzt erneut gereinigt. Bürgermeisterin Britta Schulz hat den Adler im Stadtpark diesmal von einem Fachunternehmen wieder herstellen lassen, nachdem es zunächst von einem Klever Künstler und danach von Unbekannten besprüht worden war. „Ich finde, dass das Denkmal so nicht bleiben konnte“, sagt die Bürgermeisterin im Gespräch mit der NRZ. Die Reinigung habe einige Schäden am Sockel und am Adler zur Folge gehabt. Diese wurden nun sichtbar ausgebessert.
Was damit jetzt geschehen soll, bleibt ungewiss: „Es ist zweifelsfrei ein nationalsozialistisches Denkmal. Aber es ist auch ein Denkmal und ein Stück Zeitgeschichte, die uns nicht gefallen mag. ‘Abreißen und weg damit’ finde ich schwierig“, sagt Schulz.


