Nach dem Tod einer 18-jährigen Rumänin in Kleve am vergangenen Wochenende hat eine Mordkommission Ermittlungen aufgenommen. Das teilten die Polizei Krefeld, die Polizei Kleve und die Staatsanwaltschaft Kleve in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Dienstag mit.
Zahlreiche innere Verletzungen
Demnach hatten Nachbarn bereits am Donnerstagmittag, 31. März, die bewusstlose Frau in einer Wohnung in Kleve gefunden. Die 18-jährige Rumänin wurde im Klever Krankenhaus notoperiert, ist aber am Wochenende an ihren „zahlreichen inneren Verletzungen“ verstorben, so die Polizeibehörden und die Staatsanwaltschaft.
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„Bei der Obduktion am Montag ergaben sich Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden“, heißt es in der Mitteilung. Eine Mordkommission der Polizei Krefeld, unterstützt von der Polizei Kleve, wurde deshalb eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.
Staatsanwaltschaft hält sich mit Details bedeckt
Auf Nachfrage der NRZ wollte der zuständige Staatsanwalt Pascal Merchlowski nicht sagen, um welche Anhaltspunkte es dabei geht: „Wir wollen aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen, weil wir sonst Täterwissen preisgeben würden“, so Merchlowski.
Er konnte mitteilen, dass die 18-Jährige in einer niederländischen Fleischerei gearbeitet hat und mit mehreren Personen in einer Klever Wohnung gelebt hat. Ob es sich dabei um eine klassische Leiharbeiterwohnung handelt, sei noch nicht abschließend geklärt.
AG



