Feminismus wird oft als verstaubtes Konstrukt vergangener Zeiten abgetan. Dass der Feminismus und damit der Kampf für Frauenrechte aktueller denn je ist, hat ein poetischer Abend am Samstag gezeigt. Erstmalig hat das Grafschafter Museum zum Poetry Slam in den sanierten Schlossinnenhof eingeladen. Der Dichtendenwettkampf thematisierte passend zur Sonderausstellung „Wählen und Wühlen. Frauen- und Demokratiebewegung am Niederrhein vor 100 Jahren“ feministische Lebenswelten.
Das Thema kam hervorragend an. Rund 100 Gäste genossen den lyrikreichen Abend. Unter den Zuschauenden waren zahlreiche Männer jeden Alters. Durch den Poetry Slam führte die Journalistin Sarah Dickel.


