„Das hätte auch meinem Vater passieren können“ war der Satz, mit dem Angela Nowakowitz vor sechs Jahren das Theaterstück „Die Akte NSU“ zum Leben erweckte. Mithilfe von Marina Schubarth und dem Dokumentartheater Berlin wurde die mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Aufführung damals erprobt und umgesetzt. Zum ersten Mal wird das Projekt nun auch an einer Schule angeboten.

Gestern fand in der Aula des Grafschafter Gymnasiums die symbolische Übergabe der Akte statt. Jetzt liegt es an den 28 Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der 11. Klasse, sich mit den Taten des NSU auseinander zu setzen und das Stück auf ihre eigene Weise zu präsentieren. Das Projekt wird von Ossietzky-Preisträgerin Marina Schubarth geleitet, sie hatte auch schon Regie bei der Berliner Aufführung geführt. Begleitet wird das ganze von den Lehrerinnen Melissa Niederhauser und Andrea Deveci.