Der Slogan „Jute statt Plastik“ stand 1979 am Anfang als es mit der Eine-Welt-Arbeit im CVJM losging. „Erst haben wir Jutebeutel aus Bangladesch als Alternative zu den Plastiktüten angeboten. Schnell wuchs das Angebot,“ weiß Hartmut Schaap zu berichten, der über Jahrzehnte den traditionsreichen Arbeitszweig im CVJM Moers koordinierte. Er führt aus: „Produkte waren nachgefragt, die eine Alternative zu einem Mainstream boten, bei dem bis heute wenig nachhaltig und ohne Rücksicht auf die Arbeitsbedingungen vor Ort produziert wird. Und mit Nicaragua-Kaffee und fair gehandeltem Tee wurden uns über die GEPA solche Alternativen geboten, die wir dann auch Menschen in Moers anbieten konnten.“

Heute werden weit mehr fair gehandelte Produkte als nur Kaffee und Tee angeboten. Lange Jahre fand der Verkauf am Moerser Wochenmarkt statt. „Für die Laufkundschaft war das natürlich ideal, aber Auf- und Abbau waren anstrengend und es sind ja auch nicht immer 25 Grad und Sonnenschein. Da waren wir froh, dass wir vor zwei Jahren von der Kirchengemeinde das Angebot bekamen, in der gerade wiedereröffneten Stadtkirche unseren Fairen Produkte anzubieten,“ berichtet Roswitha Paschen.