Kultur

Bunte musikalische Kunstreise in Kamp-Lintfort erleben

Foto: Gerd Hermann

Kamp-Lintfort.  Die kostenlose Kulturkarawane lädt am 8. September zu sechs Stationen ein, Künstler bieten eine atmosphärische Mischung aus Klängen und Bildern.

Urbane Bilder vermischen sich mit Einflüssen aus der Natur. Projektionen stellen die Kunst überlappend dar, Musiker improvisieren dazu, um eine eigene, jeweils individuelle Atmosphäre zu schaffen.

Die Volkshochschule(VHS) Moers – Kamp-Lintfort eröffnet mit der Kulturkarawane am Freitag, 8. September, das neue Semester unter dem Thema „Tür ist offen“. Insgesamt umfasst die kostenlose Veranstaltung, die zur Projektreihe „Stadt Land Fluss Kultur Vol. III“ zählt, sechs Stationen. Auf der einen Seite treffen sich Künstler, um sich gegenseitig zu inspirieren. Auf der anderen Seite hat das Publikum die Möglichkeit, unterschiedliche visuelle Darbietungen mit musikalischer Untermalung zu erleben.

Aktuelle Themen ausgewählt

„Thematisch haben wir bewusst Sachen ausgewählt, die aktuell sind“, sagt Rüdiger Eichholtz, Künstler und Projektleiter. Der Treffpunkt zur Vorbereitung auf die Karawane ist am 8. September um 17 Uhr das Diesterweg-Forum, Vinnstraße 40 in Kamp-Lintfort. Dort können sich Interessierte für die Stadtführung zu Fuß oder die Radtour anmelden. Jede Stunde entdecken die Teilnehmer fortan eine neue Station. Los geht’s um 18 Uhr mit einer Präsentation in der Volkshochschule. Anschließend steht die zweite Station auf dem Programm: Der Lehrstollen der Zeche Friedrich Heinrich. Die weiteren Stationen sind die Galerie Schürmann, in der zeitgleich der Holzbildhauer Frank Leske zur Vernissage einlädt, das Rathaus der Stadt Kamp-Lintfort und als vorletzte Station das Stephanswäldchen. Zu guter Letzt versammeln sich Künstler und das Publikum um 23 Uhr am oberen Eingang des Terrassengartens Kloster Kamp.

Bilder werden an jedem Ort projiziert: Mal bilden Bäume die visuelle Fläche, mal Häuserfronten. Die Werke stammen von der Künstlerin Anna Su Vejeliu aus Litauen und von Rüdiger Eichholtz. Zusätzlich untermalen Musiker aus Litauen und Deutschland gemeinsam die visuelle Darbietung mit Improvisation. Auch Ieva Baranauskaite als Sängerin taucht in die jeweilige Atmosphäre ein: „Ich fühle, wie die Augen und Ohren verbunden sind und übersetze es in die Musik.“ Sie freut sich zudem darauf, „neue Menschen kennenzulernen“.

Die erste Residenz des Projektes war in Moers, nach der zweiten Residenz in Kamp-Lintfort folgt die dritte in Neukirchen-Vluyn Ende September.

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