Die anhaltende Hitzewelle hat am Donnerstag (25. Juni) in Düsseldorf für über 500 Einsätze der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gesorgt. Wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilte, waren die Leitstellen an einem der bislang heißesten Tage des Jahres „voll einsatzbereit und personell wie organisatorisch gut aufgestellt“. Bereits kurz nach Dienstbeginn um 7 Uhr mussten die ersten Kräfte zu mehreren Feuermeldungen ausrücken, überwiegend aufgrund von technischen Störungen, die Brandmeldeanlagen automatisch ausgelöst hatten.

Bis in die Mittagsstunden seien zwölf solcher Alarmierungen gemeldet worden, so die Feuerwehr weiter. Bis zum Dienstende am Freitagmorgen (26. Juni) um 7 Uhr, stieg die Zahl der Brandmeldealarme, bei denen die Einsatzkräfte meist nur kontrollierend tätig werden mussten, auf insgesamt 23 an.

Dauereinsatz für die Düsseldorfer Feuerwehr: Gasaustritt und Personen im Rhein

So wurde der Leitstelle am Donnerstagmorgen gegen 9.50 Uhr beispielsweise ein Brand in einem Bürogebäude an der Helmholtzstraße in Friedrichstadt gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte berichtete der Betreiber über eine leichte Rauchentwicklung im ersten Geschoss. Das Gebäude wurde anschließend vorsorglich geräumt und der betroffene Bereich durch die Feuerwehr kontrolliert. Laut Feuerwehrbericht konnten die Einsatzkräfte die Situation dann schnell aufklären: Durch angebranntes Essen kam es in dem Haus zu der Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Düsseldorf musste nicht tätig werden und übergab die Einsatzstelle an den Betreiber. Nach einer guten Stunde konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

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Gegen 10.08 Uhr wurde die Leitstelle dann über einen Brand in Lichtenbroich informiert. Dort brannte ein Stromkasten, der jedoch schnell gelöscht werden konnte. Am Nachmittag, gegen kurz vor 15 Uhr, gab es einen größeren Feuerwehreinsatz im Hafen. Dort strömte Gas aus einem 4000-Liter-Propangas-Tank aus, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Der Bereich musste großräumig abgesperrt werden. Währenddessen wurde der Gastank abgekühlt und die Umgebung sowie die angrenzenden Gebäude auf eine Ausbreitung von Gas kontrolliert. Nach knapp 15 Minuten hatte die Kühlung Erfolg: Laut Feuerwehrangaben schloss sich das zuvor offene Sicherheitsventil des Tanks eigenständig und es entwich kein Gas mehr.

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Am Düsseldorfer Hauptbahnhof kam es am späten Abend gegen 22.55 Uhr zu einem Unfall zwischen einer Straßenbahn und einer Person. Dass dabei, ersten Meldungen zufolge, die verunglückte Person eingeklemmt worden sei, konnte nicht bestätigt werden. Notfallsanitäter und Notarzt versorgten den Verletzten medizinisch vor Ort und transportierten ihn zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

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Wegen zwei Personen im Rhein musste die Feuerwehr am Donnerstag ebenfalls ausrücken. In beiden Fällen habe es sich dabei um Schwimmer gehandelt, die eigenständig den Rhein verlassen konnten und unverletzt blieben, teilte die Feuerwehr weiter mit. In diesem Zuge verweist die Düsseldorfer Feuerwehr auf das strikte Badeverbot im Rhein und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, dass das Schwimmen in dem Fluss akute Lebensgefahr bedeutet.

Feuerwehr Düsseldorf registrierte bis Freitagmorgen 516 Einsätze

Nach Angaben der Düsseldorfer Feuerwehr gab es bis zum Donnerstagvormittag zudem 15 Einsätze wegen technischer Hilfeleistungen – unter anderem wegen Personen, die hinter verschlossenen Türen eingesperrt waren, Tieren in Notlagen, Aufzugsstörungen sowie Einsätzen aufgrund von Gasgeruch oder Gasaustritt in Gebäuden.

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Auch der Rettungsdienst war am Donnerstag bis zum Freitagmorgen im Dauereinsatz: Notfallsanitäter und Notärzte der Düsseldorfer Feuerwehr und der Partnerorganisationen wie des Arbeiter-Samariter-Bundes oder der Johanniter mussten alleine bis zum Donnerstagmittag zu 110 Einsätzen ausrücken, meistens aufgrund internistischer Ursachen, so die Feuerwehr weiter.

Die Bilanz der Feuerwehr und Rettungsdienste vom ereignisreichen Donnerstag: Insgesamt gab es im gesamten Stadtgebiet 516 Einsätze, davon 30 Feuermeldungen und 45 Hilfeleistungen. Zudem mussten die Kräfte zu 309 Notfalleinsätzen, davon 55 mit Notarzt, und wegen 132 Krankentransporten ausrücken.