Die Duisburgerinnen und Duisburger haben ihren neuen Oberbürgermeister gewählt. Bei der Stichwahl setzte sich Amtsinhaber Sören Link (SPD) mit einem gewaltigen Vorsprung gegen Carsten Groß (AfD) durch. Wir berichten live aus Duisburg.

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OB-Stichwahl in Duisburg: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Oberbürgermeister Sören Link verteidigt sein Amt in der Stichwahl
  • Link (SPD) kommt gegen AfD-Kandidat Carsten Groß auf 78,57 Prozent der Stimmen
  • Link: „Ich bin unfassbar dankbar für dieses tolle Ergebnis. Mir fehlen fast die Worte.“
  • Link dankt auch den anderen Parteien und Unterstützern aus der Zivilgesellschaft
  • Hier geht es zu den Ergebnissen.
  • So haben die Stadtteile im ersten OB-Wahlgang gewählt.
  • Hier finden Sie Interviews mit Sören Link und Carsten Groß.
Stichwahl in Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link (SPD) (links) gewinnt die Stichwahl gegen Carsten Groß (AfD). © FFS | Adobe Stock

Oberbürgermeister-Wahl: So hat Duisburg im ersten Wahlgang gewählt

Infos zur Stichwahl und Hintergründe: So haben wir berichtet

Amtsinhaber Sören Link geht als klarer Favorit in die Stichwahl.
Amtsinhaber Sören Link geht als klarer Favorit in die Stichwahl.© FUNKE Foto Services | Alexandra Roth
Carsten Groß von der AfD ist der Herausforderer.
Carsten Groß von der AfD ist der Herausforderer.© FUNKE Foto Services | Alexandra Roth

Warum muss es in Duisburg eine Stichwahl geben?

Der erste Wahlgang der Oberbürgermeister-Wahl fand bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 14. September statt. Um in einer NRW-Stadt Oberbürgermeister zu werden, benötigt der Sieger mehr als 50 Prozent der Stimmen. Das Kommunalwahlgesetz schreibt dazu vor: „Erhält von mehreren Bewerbern keiner mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am zweiten Sonntag nach der Wahl eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben.“ Im ersten Wahlgang erreichte auch Sören Link diese absolute Mehrheit nicht. Er erhielt 45,97 Prozent der Stimmen. Der zweitplatzierte OB-Kandidat Carsten Groß (AfD) kam auf 19,71 Prozent.