Ein 28-jähriger Mann aus Amersfoort wurde zu seiner Rolle bei dem tödlichen Unfall an der deutschen Grenzkontrolle auf der A12 vernommen. Er wurde festgenommen, wie die niederländische Zeitung De Gelderlander nun berichtet. Ein 66-jähriger Mann aus Doornspijk kam bei dem Vorfall am 25. April ums Leben.

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Nahe der Grenze zu Emmerich kollidierten auf der Autobahn sieben Fahrzeuge, wobei ein Trümmerfeld entstand. Der 66-jährige Mann wurde von Passanten reanimiert, verstarb jedoch noch am Unfallort.
Auf die Frage, ob das Fahrzeug des verstorbenen Opfers von hinten gerammt wurde, verweigerte eine Polizeisprecher eine Antwort: „Dazu kann ich keine weiteren Einzelheiten nennen.“
Grenzkontrollen werden fortgesetzt
Der 28-Jährige wurde noch am Abend des Unfalls im Zusammenhang mit seiner möglichen Rolle bei der Massenkarambolage festgenommen. Er stand zum Zeitpunkt des Geschehens nicht unter Alkoholeinfluss.
Die Polizei sucht zudem Zeugen, die den Unfall vor der Grenzkontrolle beobachtet haben. Allerdings „echte Augenzeugen“, die das Geschehen auch selbst gesehen haben und nicht nur die Folgen.
Derweil hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt angekündigt, dass die Grenzkontrollen fortgesetzt werden. Erst wenn das Migrationssystem in Europa funktionsfähig sei, könne man sich aus „Grenzkontrollen wieder rausentwickeln“, sagte er in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Einen Zeitpunkt, wann das so sei, könne er aktuell aber nicht sagen.
Jedes halbe Jahr müssen die Grenzkontrollen bei der Europäischen Union angemeldet werden. Die aktuelle Phase läuft bis Ende August. Die Bundesregierung muss bei der Anmeldung der EU-Kommission auch mitteilen, warum Grenzkontrollen, entgegen der allgemeinen Schengen-Regeln, notwendig sind. Ein Grund ist beispielsweise, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdet ist ohne Grenzkontrollen.
>> So berichtete die NRZ zunächst über den Unfall
Bei einer schweren Massenkarambolage auf der Autobahn A12 in Höhe von Babberich ist am Samstagnachmittag, 25. April 2026, eine Person ums Leben gekommen. Die Autobahn blieb für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme bis in den späten Abend teilweise gesperrt.
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Wie die niederländische Zeitung De Gelderlander berichtet, ging der Notruf gegen 16.30 Uhr bei der Einsatzzentrale ein. Neben einem Rettungshubschrauber wurden zwei Rettungswagen zur Unfallstelle entsandt, um medizinische Hilfe zu leisten.
Unfallursache: Stau vor der Grenze
Nach Angaben eines Polizeisprechers ereignete sich das Unglück am Ende eines Staus, der sich aufgrund der Fahrbahnverengung durch die deutschen Grenzkontrollen in Elten gebildet hatte. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge an der Karambolage beteiligt, wovon mindestens zwei schwer beschädigt wurden.
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Die A12 war ab dem Autobahnkreuz Oud-Dijk in Fahrtrichtung Deutschland bis circa 21 Uhr gesperrt. Während dieser Zeit führten Spezialisten der Polizei die Spurensicherung durch, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
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Der Verkehr aus Richtung Arnheim mit Ziel Deutschland wurde weiträumig über die A50, A73, A77 und die B57 auf deutscher Seite umgeleitet.







