Ein gebrauchtes Einfamilienhaus wird in Emmerich aktuell für im Schnitt 395.000 Euro (+11 Prozent) angeboten. Das für den Erwerb notwendige Eigenkapital ist gerade für junge Familien immer schwieriger aufzubringen. Um Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen zu helfen, bietet das Land NRW deshalb günstige Förder- und auch Eigenkapitalersatzdarlehen: „Für eine dreiköpfige Familie in Emmerich sind in diesem Jahr bis zu 139.000 Euro möglich“, hat LBS-Gebietsleiter Thomas Stachowski berechnet.

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Weil der Immobilienmarkt hier nicht so angespannt ist, gilt in Emmerich die Kostenkategorie 2. Diese ermöglicht eine Grundförderung von 115.000 Euro und ein Zusatzdarlehen von 24.000 Euro pro Kind. Das Jahresbruttoeinkommen kann bis zu 57.074 Euro betragen (Einkommensgruppe A). Haushalte mit höheren Einkommen können trotzdem von einer verringerten Förderung profitieren: In der Einkommensgruppe B liegt die Höchstgrenze für die Musterfamilie bei 79.411 Euro. Die Grundförderung beträgt dann immer noch 69.000 Euro, der Familienbonus bleibt in voller Höhe erhalten.

Niedrige Zinsen sind ein Vorteil

Gefördert werden der Kauf sowie der Neubau von Häusern und Eigentumswohnungen zur eigenen Nutzung. Thomas Stachowski: „Die Vorteile der Landesmittel sind niedrige Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren: Sie liegen inklusive der Verwaltungsgebühren bei nur einem Prozent statt einem Marktzins von rund 4 Prozent.“

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Dazu kommen die nachrangige Sicherung im Grundbuch, außerplanmäßige Tilgungsmöglichkeiten ohne Zusatzkosten sowie Tilgungsnachlässe für Einkommensgruppe A.