Der Winter hat viele Gesichter. Während Eis und Glätte auf den Straßen den Verkehr beeinträchtigen, sorgt der Schnee bei jenen, die nicht arbeiten müssen, für Vergnügen. So auch bei einem Trio junger Männer, die am Sonntag im Park Freude hatten. Beim Winterspaziergang im Moerser Stadtpark habe sie plötzlich der Ehrgeiz gepackt: „Wir wollten wissen, ob wir es schaffen, den größten Schneemann der Stadt zu bauen“, erzählt Steffen Heise, einer der drei Schneemensch-Bauer.

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Aus einer spontanen Idee wurde ein zweistündiges Projekt, bei dem das „innere Kind“ in ihnen voll zum Zuge gekommen sei, freuen sich die drei Männer. Und so haben Stefan, Jochen und Steffen gerollt und gerollt, bis die Kugeln größer wurden; insbesondere der voluminöse Bauch hat die drei Schnee-Arbeiter offenkundig vor eine Herausforderung gestellt. Aber dann war er fertig: der imposante Schneemann. „Trotz eingefrorener Hände und einiger Schweißperlen stand er am Ende da und wurde prompt zur kleinen Foto-Sensation für viele Passanten im Park“, blickt Steffen Heise zurück.

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Denn selbstverständlich hatte der weiße Mann auch ein passendes Gesicht und etwas zum Anziehen bekommen. Da keiner der drei Freunde eine Mohrrübe für die Nase, einen auffälligen Schal oder einen hübschen Hut dabeihatte, musste man flugs alles von einem Freund abholen. Gut, dass Pascal nicht weit weg vom Ort des Geschehens wohnt. Und so konnten die fleißigen Moerser ihr Werk in voller Schönheit komplettieren.

Die Aktion hat nicht nur das Trio begeistert, sondern auch vielen Spaziergängern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Nun stellt sich allerdings die Frage: Haben die drei es wirklich geschafft, den größten Schneemann in Moers zu bauen? Gemessen haben sie nicht. Aber: „Ich selbst bin 1,95 m groß“, sagt Steffen Heise; der Schneemann sei auf jeden Fall größer als zwei Meter gewesen. Vielleicht 2,20 Meter. Schon sehr groß.