Das Krankenhaus Bethanien hat einen neuen Chefarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Mit Dr. Andrei Visinescu leitet seit dem 1. April ein Experte für die hochkomplexe Schulter- und Ellenbogenchirurgie und langjähriger Bethanier die Geschicke der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie, teilt das Krankenhaus Bethanien mit. Sein Vorgänger Dr. Christoph Chylarecki, ebenfalls zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg und viele Jahre mit dem Krankenhaus Bethanien als Chefarzt und Ärztlicher Direktor verbunden, hat sich indes in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet, er bleibe der Klinik jedoch in unterstützender Funktion erhalten, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion.

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Als durch die D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE) zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg habe der 39-jährige Visinescu bereits in seiner vorherigen Funktion als geschäftsführender Oberarzt im Laufe der vergangenen Jahre eine hochkomplexe Disziplin im Moerser Krankenhaus aufgebaut. Die Patientenzahlen für Eingriffe an Schulter oder Ellenbogen verdoppelten sich laut Bethanien; es würden immer mehr OP-Techniken und Behandlungsmethoden für die umfassende Patientenversorgung in diesem Feld angewendet.
Diese Ausbildung hat der neue Chefarzt in Moers
Während seiner sechsjährigen Ausbildung lernte Visinescu bei und von international anerkannten Spezialistinnen und Spezialisten. Sein Ziel sei, die Erfolgszahlen aus dem Bereich der Schulter- und Ellenbogenchirurgie auf die gesamte Abteilung und damit die vielen weiteren Eingriffs- und Behandlungsfelder der Klinik auszuweiten. „Ich bin äußerst motiviert, die Herausforderungen und Chancen, die meine neue Position mit sich bringt, zu nutzen – und fühle mich sehr geehrt, dass mir diese Aufgabe übertragen wurde“, erklärt der Moerser Chefarzt.
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Der ursprünglich aus Rumänien stammende Unfallchirurg und Orthopäde hat den Grundstein für eine Laufbahn als Arzt schon sehr früh gelegt. Er kommt aus einer Ärztefamilie. Menschen zu helfen und zu sehen, dass diese zufrieden mit dem Behandlungsergebnis seien, motiviere ihn ungemein. „Das macht für mich das Besondere an der Unfallchirurgie und Orthopädie aus: Man sieht die Erfolge unmittelbar und es freut mich immer sehr, wenn ein Menschenleben durch unsere Arbeit wesentlich verbessert werden konnte“, betont Visinescu, der seit 2012 am Moerser Krankenhaus tätig ist.
Man sieht die Erfolge unmittelbar.
Andrei Visinescu, über die Besonderheiten seiner Abteilung
„Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von hochspezialisierter Behandlung – und das in vielfältigen Bereichen. Zum einen geht es hierbei um unseren Schwerpunkt Unfallchirurgie. Wir bieten Betroffenen modernste minimal-invasive Chirurgie“, sagt der erfahrene Mediziner. „Darüber hinaus geht es um den Bereich Endoprothetik (Kunstgelenkersatz) und unsere jahrelange herausragende Expertise in diesem Feld. Ob durch einen Unfall oder durch Verschleiß: Fälle im Bereich der Schulter- und Ellenbogenchirurgie behandeln wir uneingeschränkt“, führt er weiter aus. „Sind Hüfte oder Knie durch einen Unfall betroffen, sind wir auch hier die richtigen Ansprechpartner für die Behandlung dieser im Bereich der Traumatologie.“
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Der Mensch stehe im Mittelpunkt. Visinescu: „Es ist mir wichtig, das Thema Menschlichkeit nicht außer Acht zu lassen. Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten vom ersten Tag der Behandlung an bis zum Tag, an dem sie austherapiert sind.“
Darauf kann sich das Kollegium am Bethanien einstellen
Sein Team könne sich darauf verlassen, dass er nach wie vor zur Unterstützung bereitstehe. Er wolle als Vorbild für die nächste Generation dienen und sich insbesondere für die Weiterentwicklung und Förderung seiner Kolleginnen und Kollegen einsetzen, heißt es in der Mitteilung. „Dazu gehört für mich ein kommunikativer und kooperativer Führungsstil auf Augenhöhe“, erklärt der neue Chefarzt.
Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung, betont: „Ich freue mich, mit Herrn Dr. Visinescu nicht nur einen langjährigen Bethanier als neuen Chefarzt gewonnen zu haben, sondern auch einen ausgewiesenen Experten seines Fachs.“




