Unsere Leserinnen und Leser wollen mitreden, mitdiskutieren, ihre Meinung und ihre Erfahrung mitteilen. Jedenfalls erreichen unsere Redaktion jede Woche zahlreiche Leserbriefe. Auch in den vergangenen Wochen trudeln Mails mit den Argumenten und Meinungen unserer Leserschaft ein. Hier veröffentlichen wir die Ansichten unserer Leserinnen und Leser zu verschiedenen Themen.
Zu: Umzug der Polizeiwache vom Friedensplatz aus der City zur Duisburger Straße nach Lirich
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Der für viele Menschen in Oberhausen überraschende Umzug der Polizeiwache ist wieder einmal ein absolutes Highlight für Oberhausen. Wenn schon das Gebäude am Friedensplatz freigezogen werden muss, aus welchen Gründen auch immer, dann muss doch für die Innenstadt ein gleichwertiges Angebot bestehen bleiben. Das Gebäude der Polizei auf der Marktstraße ist doch dafür prädestiniert, eine Wache zu beherbergen. Nicht nur für wenige Stunden am Tag, sondern rund um die Uhr. In Verbindung mit einer auch ganztägig geöffneten Dependance des Ordnungsamtes kann doch hier eine Symbiose erreicht werden, die zum subjektiven Sicherheitsgefühl der Menschen in der Innenstadt beiträgt. Eine Präsenz von Polizei und Ordnungskräften im gesamten Innenstadtbereich ist für viele Oberhausener Bürger mehr als wünschenswert. Ich denke diese Lösung, die in Nachbarstädten schon länger funktioniert, ist eindeutig besser, als die dauerhafte Positionierung von einem Streifenwagen auf der Marktstraße. Ich wünsche mir, dass eine zügige Entscheidung herbeigeführt wird, denn es geht hier um die Menschen in Oberhausen und ihr Sicherheitsempfinden. Fred Schröder
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Als Kenner der Szene (ehemaliger Polizeiseelsorger im Nebenamt) erstaunen mich die schrillen Vorwürfe „Nacht- und Nebelaktion“ von SPD-Ratsherr Axel Scherer außerordentlich. Das Thema begleitet Oberhausen in etlichen Variationen auch presse-mäßig seit Jahren. Wechselnde Polizeipräsidentinnen waren mit Oberhausener Umstrukturierungsmaßnahmen befasst. Es hat leider viele sinnfreie und unnötig gedehnte Beratungsphasen gegeben, die sich auch mir teils als nicht zielführend darstellten. Scherer muss sich allerdings fragen lassen, ob er die lokalpolitischen Vorgänge nicht zur Kenntnis genommen hat oder gezielt als Wahlkampfmunition ins Feld führen will. Er hätte bei wirklichem Interesse seit längerer Zeit ungehindert „noch ein Wörtchen mitreden“ können! Der Ton der Auseinandersetzung ist insgesamt eher schädlich für kreative Abwägung von Risiken und Chancen. Mein Plädoyer: Kehrt zur Sachlichkeit zurück und tretet in einen zielführenden Dialog über zukunftsfähige polizeiliche Planungen ein! Ulrich Samse

Zu: 100 Jahre Polizeihistorie enden banal
Bezüglich des Umzugs der Oberhausener Polizei kann man natürlich geteilter Meinung sein. Dass geparkte Streifenwagen ein Sicherheitsgefühl bewirken, erscheint mir schon etwas zweifelhafter. Abgesehen davon wurde noch vor einigen Jahren auf genau diese Streifenwagen auch in dieser Zeitung geschimpft, diese würden den schönen Friedensplatz verschandeln und sollen gefälligst überall, nur nicht dort parken. Ja, was denn nun? Joachim Schneider
Zum Leserbrief „Vermodert und verschlammt“ - Wasserspielplatz Uhlenbruckplatz
Mit Interesse habe ich den Leserbrief zum Wasserspielplatz am Uhlenbruckplatz gelesen. Da mir dieser Hinweis wichtig war, habe ich mir die Anlage persönlich angeschaut. Vor Ort konnte ich jedoch keine der beschriebenen Mängel feststellen - weder verschmutztes oder stehendes Wasser noch eine beschädigte Spielfläche. Auch in Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern wurde mir nichts Vergleichbares berichtet. Die Anlage befindet sich in einem ordentlichen Zustand. Sollte es sich dennoch um ein Missverständnis handeln oder an einem bestimmten Tag ein Problem aufgetreten sein, lade ich Frau Berg herzlich ein, sich gemeinsam mit mir den Wasserspielplatz vor Ort anzusehen. Als Stadtverordneter für Lirich ist es mir ein Anliegen, dass unsere Spielplätze sicher und gepflegt sind. Für Rückmeldungen stehe ich jederzeit offen. Bülent Şahin, Ratsmitglied für Lirich Nord
Zu: CDU mit schwerem Vorwurf gegen Oberhausener Ratskandidaten und SPD reagiert scharf auf Vorwürfe gegen Borbecker Kandidaten
Die SPD macht sich lächerlich, wenn sie ihren Kandidaten Metehan Gündüz verteidigt. Statt Fakten zu entkräften, werden Kritiker attackiert – das ist schwach und erschreckend. Die Ausrede, es seien „nur Orchon-Buchstaben mit der Zahl 52“, überzeugt nicht. Diese Runen sind Codes der Grauen Wölfe. Wer sie nutzt, bewegt sich im Feld von Nationalisten und Rechtsextremen. Wer Heimat zeigen will, schreibt „Ordu 52“ in normalen Buchstaben – alles andere ist bewusst oder unbewusst ein Erkennungszeichen der Szene. Besonders bitter: Ein angehender Lehrer redet sich mit solcher Naivität heraus. Gerade in diesem Beruf wäre Sensibilität und Wissen Pflicht. Dass ein junger Polizist genau hinsieht und damit ein richtiges Berufsverständnis zeigt, ist selbstverständlich. Das müssen wir auch als Bürger erwarten dürfen – die SPD greift ihn genau dafür an. Unfassbar. Und dann: Erkennungszeichen gelöscht, Account auf privat. So verhält sich niemand, der nichts zu verbergen hat. Am Ende bleibt: Die SPD schützt einen Kandidaten mit fragwürdigen Symbolen – und verspielt ihre Glaubwürdigkeit. Dirk Wagner
Die Erklärung, er habe lediglich das Autokennzeichen seines Heimatortes verwendet und das habe „zufällig“ die gleiche Symbolik wie das Zeichen der Grauen Wölfe, wirkt wenig überzeugend. Noch problematischer finde ich jedoch das Verhalten der SPD-Führung. Dirk Vöpel schweigt dazu. Dabei wäre er gerade in der Verantwortung, Haltung zu zeigen – sei es, indem er seinen Kandidaten klar unterstützt oder ihm auch einmal eine Grenze setzt. Auffällig ist: Die SPD tritt in der Öffentlichkeit regelmäßig mit scharfen Worten gegen Rechts und gegen jede Form von Extremismus auf. Aber wenn in den eigenen Reihen Fragen nach Glaubwürdigkeit und politischer Haltung auftauchen, bleibt es still. Es erinnert an den Sumpf der SPD aus den Hardy-Schmidt-Zeiten. Dieser doppelte Maßstab fällt auf – und er schadet dem Vertrauen in die Politik insgesamt. Daniel Alexander Müller

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Die jüngsten Diskussionen um den SPD-Kandidaten Metehan Gündüz werfen ein bezeichnendes Licht auf die politische Kultur der Oberhausener SPD. Anstatt sich ernsthaft mit den erhobenen Vorwürfen auseinanderzusetzen, reagiert die SPD reflexartig mit juristischen Drohungen gegen den politischen Gegner. Das ist nicht die notwendige Fehlerkultur, die wir in einer Demokratie erwarten können, sondern ein durchschaubares Ablenkungsmanöver. Fakt ist: Die von Herrn Gündüz verwendeten Orchon-Runen sind in allen relevanten Quellen, bis hin zum Verfassungsschutz, klar mit der rechtsextremen Bewegung der „Grauen Wölfe“ verbunden. Diese Schriftzeichen findet man nicht zufällig auf einem Smartphone – sie müssen gezielt heruntergeladen und bewusst eingesetzt werden. Wer das tut, weiß in der Regel um die symbolische Bedeutung. Dass dies nun als „harmloser Ausdruck kultureller Identität“ dargestellt wird, überzeugt nicht. Gerade Parteien, die sich öffentlich mit großem Gestus an die Spitze des Kampfes gegen Rechtsextremismus stellen, tragen die Verantwortung, auch in den eigenen Reihen konsequent hinzuschauen. Wer auf Bundesebene ein Verbot der AfD fordert, darf bei Symbolen der „Grauen Wölfe“ nicht wegsehen. Hier mit zweierlei Maß zu messen, beschädigt die Glaubwürdigkeit der SPD massiv. Wer die Benennung solcher Sachverhalte mit juristischen Einschüchterungsversuchen übertünchen will, zeigt vor allem eins: eine bedenkliche Schwäche im Umgang mit demokratischer Verantwortung. Daniel Schmitz
Zu: Oberhausener City: 75-Jähriger nach Kneipenbesuch überfallen
Ich bin selbst schon 67 Jahre alt. Mir wäre es nicht möglich, wenn ich von hinten gestoßen werde und ich dadurch aus dem Tritt gerate, so schnell wieder Tritt zu fassen, mich umzudrehen, und bei einem von mir weglaufenden Täter, von hinten zu erkennen, dass er 20 bis 25 Jahre alt ist und von „arabischen Erscheinungsbild“. Erst recht dann nicht, wenn ein Gaststättenaufenthalt meine Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt hätte. Umso mehr ist die außerordentliche Beobachtungsgabe dieses mich an Alter übertreffenden 75-Jährigen zu rühmen. Eine Beobachtungsgabe, die die Redaktion so überzeugt hat, dass sie seine Angaben als Tatsachen übernimmt. Es bleibt mir nur eine kleine Anfrage an die Redaktion: Könnten Sie nicht zur Fortbildung Ihrer Leser Abbildungen veröffentlichen, die uns weniger geübten Lesern erlauben, zwischen „arabischem Erscheinungsbild“ und anderen Erscheinungsbildern wie türkisch, italienisch etc. zu unterscheiden? Im Hellen und im Dunkeln? Von vorne und von hinten? In den letzten Jahrzehnten waren ja so völkerkundliche Erläuterungen nicht mehr so verbreitet, sodass dem geneigten Leser doch ein wenig das Training fehlt. Martin Massip
Zum Kommentar „Sittenverfall: Wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus!“
Ihrem Kommentar „Wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus!“ kann ich nur voll und ganz zustimmen! Nur woraus resultiert dieses ganze schlechte Benehmen? Ich bin der Meinung, wenn ich Ihren Artikel etwas ergänzen darf, das fängt schon in der Schule an. Durch die vielen Einwanderer, Flüchtlinge aus Ländern, in denen Gewalt zum Alltag gehört, haben sich die Bedingungen in unseren Schulen stark verschlechtert! Dieser Personenkreis hat oft null Respekt vor öffentlichen Institutionen, wie Schulen, Ämtern. Den Schülern, vor allem auch den Eltern dieser Schüler, sollte klargemacht werden, wo sie sich befinden: In einem Rechtsstaat - und nicht dort, wo jeder machen kann, was er will! Jürgen R. Michelko
Zu: Rätsel um verwaiste Laster an der Rolandhalde
Lkw über 3,5 Tonnen müssen jährlich eine Abnahme laut Hauptuntersuchung (HU) unterzogen werden. Wer ist für die Kontrolle der regelbasierten Zustandskontrolle im Verkehr zuständig, wer muss sie ahnden? Harald Traud
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Ja die Fahrzeuge stehen schon sehr lange dort, allerdings anfangs waren sie nachts bewegt worden und standen dort tagsüber. Kann man nicht auf dem „kurzen Dienstweg“ mit den zuständigen Behörden in Polen telefonieren und die Sache so klären? Oder braucht man erst eine Verordnung? Es gibt doch sicherlich im Rathaus jemand, der Polnisch spricht! Friedhelm Saes
Zu: Liebesschlösser in Oberhausen
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Wir haben gerade den Artikel „Slinky-Brücke - neue Anlage für Liebesschlösser“ in der Zeitung gelesen. Klasse, dass es so etwas jetzt in Oberhausen gibt. Das erinnerte uns an einen Urlaub in Curacao, wo wir unser Liebesschloss angebracht hatten. Die neue Anlage wird bestimmt in kurzer Zeit genauso eifrig hier in Oberhausen genutzt werden wie die Anlage auf dem Foto. Wir werden jedenfalls unser neues Liebesschloss an der „Emscher-Liebe“ anbringen. Claudia und Klaus Celesnik

Zu: Oberhausen spendiert Häuslebauern bis zu 15.000 Euro für grüne Dächer und Fassaden
Eine schöne Dachbegrünung kann auch so aussehen wie hier: Zwei Hauseigentümer haben die Dächer der Boxen für Mülltonnen bepflanzt, das ist eine gelungene Maßnahme in der Ulmenstraße. Eine Pflanzung von winterharten Blumen und faszinierenden Sukkulenten, die sich nun auf den mit Drainage professionell verlegten Dach, von Franco Ganci, ausbreiten können. Von vielen Menschen kam schon ein positives Feedback. Hannelore Stolzmann

Ich versuche seit über drei Jahren, die Behörden in Oberhausen davon zu überzeugen, sich um das Tempo 30 auf der Alsfeldstraße in Oberhausen-Alsfeld zu kümmern. Leider vergeblich. Jetzt werde ich andere Maßnahmen ergreifen, da E-Mails leider nicht mehr helfen: Anzeigen bei der Polizei. Briefe an die Landesregierung NRW. Ich bin 2002 hierher gezogen. Damals war die Alsfeldstraße noch eine ruhige, kleine Nebenstraße. Heute fahren Tausende von Fahrzeugen über diese Straße - auf der es nur ein einziges Geschäft gibt. Die Gärtnerei Herrig. Das Ziel aller Fahrzeuge ist das Luchs-Center und die Frequenz hat sich noch einmal extrem erhöht, seitdem Edeka die Filiale am Sterkrader Tor geschlossen hat. Ab spätestens 5.30 Uhr ist hier die Nacht vorbei. Da heißt es, Fenster schließen und Ohrstöpsel rein. Das ist sehr ungesund. Ein Lkw nach dem anderen Lkw rast durch die Straße, um das Luchs-Center zu beliefern. Edeka, Trinkgut, Wille Logistik, Horsthemke, die Busse der Stadt Oberhausen - und viele mehr knallen (durchaus häufig mit über 60 km/h) über die Alsfeldstraße. Das ändert sich den ganzen Tag nicht. Der Schulbetrieb und die Kita auf der Försterstraße sind ebenfalls betroffen. Stört hier niemanden. Der Lärm stößt inzwischen an seine Grenzen. Unser Schlafzimmerfenster ist sechs Meter von der Fahrbahn entfernt. Ich habe mit einer Unterschriftensammlung begonnen. Elke Tewes
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Zu: Olgas-Rock und Co. - Lärmbelästigung durch Open-Air-Konzerte in Oberhausen
Olgas Rock in Oberhausen: Das Abschieds-Festival in Bildern
In diesem Jahr finden sehr viele Musikveranstaltungen in Oberhausen statt. Diese Veranstaltungen sind so massiv laut, z.B. im Centro oder auch an der Turbinenhalle, dass wir uns im drei Kilometer entfernten Wohngebiet tagelang, mehrere Wochenenden lang, draußen nicht mehr aufhalten können. Wir fühlen uns sehr belästigt, unsere Ruhe im eigenen Heim oder auf dem Balkon ist nicht mehr gewährleistet. Diese Veranstaltungen sind eine Zumutung für das benachbarte Wohnumfeld. Darf man solche Veranstaltungen, die bis weit in den Abend dauern, oftmals sind es mehrere an einem Wochenende, in einem Wohngebiet tatsächlich durchführen? Silvia Sonnenburg

Zu: Olgas Rock
Da wird bei jeder Baumfällung, Strauchrodung bzw. bei jedem Meter neuer Grünflächen-Bepflasterung eine Gegendemo organisiert bzw. ein Stuhlkreis oder ein Arbeitskreis gebildet. Aber auf der anderen Seite, bei den Olga Veranstaltungen, wird im wahrsten Sinne des Wortes die Natur beispielsweise beim zweitägigen Live-Festival Olgas Rock mit Füßen getreten. Dazu kommen noch drei Wochen, in denen beim Aufbau und Abbau durch Schwerstfahrzeuge und Kräne die Natur zusätzlich traktiert wird. Und heute am Dienstag (12. August) liegen Glasscherben, die Trinkbecher, Papierstreifen aus der Konfettikanone sowie die Kabelbinder am Boden und im Zaun im Umkreis herum. Ich meine, da gibt es bestimmt bessere Flächen als der Olga-Park für derartige Veranstaltungen, wo die Natur nicht so traktiert wird, wie zum Beispiel das Areal hinter der Rudolf-Weber-Arena am Centro. Ja klar, die Fläche gehört nicht der Stadt, aber man sollte das mal mit dem Eigentümer besprechen, wie das zu regeln ist (Miete, Strom. Wasser). Harald Bruns

Ich bin, wie so viele Sterkraderinnen und Sterkrader, sehr enttäuscht darüber, dass es der Verwaltungsspitze, der Stadtplanung, der Oberhausener Wirtschaftsförderung und den politischen Mandatsträgern in fast zehn Jahren, also in zwei Legislaturperioden, durch intensive und kluge Verhandlungen mit dem Eigentümer der Möbelhausimmobilie nicht gelungen ist, den Sterkrader Neumarkt mit unmittelbarer Anbindung zum historischen Volkspark durch eine sinnvolle Überplanung endlich wieder mit neuem Leben zu erfüllen und aus dem „Tiefschlaf zu wecken“.
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Vor über 95 Jahren hat die seinerzeit noch selbständige Stadt Sterkrade durch den Bau des Stadtmittehauses, welches heute noch das wichtigste Standbein der Sterkrader City darstellt, gezeigt, wie man so etwas macht. Das nennt man heute nachhaltige Stadtplanung. Warum versucht man beispielsweise nicht, gemeinsam mit den „Stadttöchtern“ (Stadtsparkasse, EVO, etc) und mit Wohnungsbaugenossenschaften, karitativen und kirchlichen Einrichtungen auf dem Sterkrader Neumarkt einen multifunktionalen und städtebaulich ansprechenden Gebäudekomplex zu entwickeln und diesen möglichst zeitnah umzusetzen. Ein solches zukunftsweisendes Projekt wäre auch ein positives Signal für die Kaufmannschaft und die Bewohner Sterkrades, trotz der projektierten mehrjährigen Großbaustellen im Bereich der Bahnhofstraße und Steinbrinkstraße, an ihrem Standort festzuhalten. Ulla Rozek
Zu: Müllprobleme in Oberhausen, hier weggeworfene Zigarettenstummel (Unterschätzt: Wild weggeworfene Kippen bergen große Risiken)
Ihr Bericht über weggeworfene Kippen ist sehr aktuell. Ständig spreche ich Mitbürger an, wenn sie an den Bushaltestellen vor dem Einsteigen in den Bus die Kippen auf den Boden werfen und vorher noch mit dem Schuh festtreten. Sehr häufig habe ich Erfolg - und die Kippe wird aufgehoben und im Abfalleimer entsorgt. Natürlich bedanke ich mich dann. Aber welche Möglichkeit habe ich, wenn sie sich uneinsichtig zeigen?
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Einmal warf ein Raucher seine noch brennende Kippe aus dem geöffneten Fenster des Autos. Da habe ich sie aufgehoben und ihm zurückgegeben - mit den Worten: Sie haben gerade etwas verloren! Er war so überrascht, dass ihm keine Antwort einfiel. Die gleichen Worte sagte ich zu einem bekannten Inhaber eines Schuhgeschäftes auf der Marktstraße, als er in seiner Passage eine Kippe auf den Boden warf. Ich glaube, er schämte sich, denn er grüßte mich danach nicht mehr, obwohl ich immer Kundin war. Anonym (Die Leserin möchte in diesem Fall lieber ihren Namen nicht veröffentlicht sehen, der Name ist der Redaktion aber bekannt)
Zu: Nach Störfall im Ruhrchemie-Werk: Lokalpolitiker „entsetzt“

Und der Bürger? Ich fühle mich bestätigt. Keiner trägt Verantwortung, selbst Informationen werden auf andere abgeschoben. In dem Fall auf die Bezirksregierung. Wahrscheinlich darf in der Stadt keiner etwas sagen, ohne dass er Risiken eingeht. Und Risiko eingehen könnte der eigenen Karriere schaden.. Eigenschaften wie Mutlosigkeit werden einer Tätigkeit als Lokalpolitiker nicht gerecht. Harald Traud
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Zu: Abkühlung: Diese 26 Wasserspielplätze gibt es in Oberhausen
Soeben habe ich den Bericht Wasserspielplätze in Oberhausen gelesen. Als Wasserspielplatz wurde unter anderem der Wasserspielplatz am Uhlenbruckplatz angegeben.
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Anbei sende ich Ihnen Fotos dieses Spielplatzes. Das Wasser dort ist vermodert und verschlammt. Welches Kind möchte dort, wie im Bericht angegeben, „experimentieren und erforschen“? Bevor ein Wasserspielplatz in einem Artikel angepriesen wird, sollte er von der Stadt Oberhausen zunächst einmal kontrolliert werden. Die ganze Spielfläche ist zudem verrottet. S. Berg

Zu: 19 Fragen und 19 Antworten zur Kommunalwahl
Der entscheidende Hinweis zur Einstellung des Wahlvolkes ergibt sich aus der abgebildeten Statistik. Nach gut 79 Prozent Wahlbeteiligung Mitte der Neunziger waren zuletzt nur noch 42 Prozent gewillt, sich zu beteiligen. Warum ist das so? Der Bevölkerung ist klar, dass es völlig egal ist, wer unter der Stadtverwaltung der Beamten und Angestellten auf Lebenszeit Oberbürgermeister ist. Es ändert sich nämlich exakt gar nichts. Beispiel: Bei einer Anzahl von gut acht Milliarden Bäumen in Deutschland ändert die Fällung eines Baumes in Oberhausen weder das Welt- noch das Mikroklima in Alstaden. Entscheidend ist aber, dass die Entfernung des Baumes gegen den Willen von 90 Prozent der Oberhausener erfolgen wird.
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Schilderwälder mit unsinnigen 30er-, 40er- und 50er-Zonen, holprige neue rote Fahrradspuren, die frühere Beschäftigung eines Chefs ohne Firma für ein sechsstelliges Jahresgehalt, fehlende Aufklärung des Verbleibes von iPhones bei einer Stadttochter sind nur einige Beispiele für das Versagen der Verantwortlichen. Das führt zu Frust und Einstellung jeglichen Engagements der Wähler. Ob sie im September Schranz, Berg oder Pumuckl wählen, ist völlig egal. Das Gewürge geht unvermindert weiter. Dr. Ulrich Kröll
Zuschriften an die Redaktion
Anmerkung der Redaktion: Bei den hier veröffentlichten Zuschriften unserer Leserinnen und Lesern handelt es sich um persönliche Meinungsäußerungen und Ansichten dieser Leser, die nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen müssen. Wer uns seine Ansichten zu Oberhausener Themen mitteilen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.
Dafür muss man uns eine Mail mit einer Betreffzeile, um welches Thema und um welchen Artikel es geht, und seiner Meinung an die Redaktion-Mail-Adresse redaktion.oberhausen@funkemedien.de senden - mit vollständigem Namen und vollständiger Wohnadresse. Diese Zuschriften können auch in der Zeitung veröffentlicht werden. Es besteht keinen Anspruch auf Veröffentlichung dieser Zuschriften, die Redaktion behält es sich vor, Leserbriefe zu kürzen.
Zu: Kommentar - Wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus
Für mich keine schlechte Beschreibung der Situation. Nur die Art und Weise der Reaktion auf diese Situation und die Art und Weise des Tones hat meines Wissens noch nie zu einer Lösung geführt, die nachhaltig Bestand hat oder hatte. Konsequenz ja, aber härteres Formulieren, hartes Vorgehen, härteres Bestrafen oder noch härtere Maßnahmen führen in eine Sackgasse. Harald Traud
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Zu: Kommentar - Wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus
Herr Szymaniak hat vollkommen recht, mit seinem Kommentar! Auch in den Bussen der Stoag gibt es immer mehr Fahrgäste, die sich total daneben benehmen. Gabi Janßen
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