Unsere Redaktion erreichen jede Woche etliche Leserbriefe. Auch in den vergangenen Wochen trudelten Mails mit den Argumenten und Meinungen unserer Leserschaft ein. Hier veröffentlichen wir die Ansichten unserer Leserinnen und Leser.

Zu: Baustart des Sportartikelhändlers Decathlon - Decathlon plant sogar Kindergeburtstage in neuer Filiale

Auch interessant

Zu viele unnötige Verkaufsflächen

Der Baustart für die Decathlon-Filiale im Gewerbegebiet Brammenring ist kein guter Tag für die weitere Entwicklung unserer Stadt und gewiss kein positiver „Meilenstein“ für die gewachsenen Stadtteilzentren. Ich empfinde es als eine Posse im Tollhaus, wenn zwar ständig die Abwärtsspirale der Innenstädte seitens der Politik beklagt, andererseits jedoch weiterhin unnötige Verkaufsflächen auf der „Grünen Wiese“ planungsrechtlich forciert und zugelassen werden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Oberhausen im Gegensatz zu den allermeisten anderen Städten in den letzten Jahrzehnten bereits überproportional viele Verkaufs- und Gastronomieflächen außerhalb der gewachsenen alten Stadtteilzentren ausgewiesen hat, wurde diesen der wirtschaftliche Boden unter den Füßen weggezogen. Die aktuellen Planungen zur baulichen Umgestaltung der Sterkrader und Alt-Oberhausener Fußgängerzonen können diese leider bereits durch ehemalige Oberbürgermeister eingeleitete Fehlentwicklung nicht wieder auffangen. Schade, dass sich Oberhausen zu einer Stadt ohne Zukunftsperspektive für ihre historischen Stadtteilzentren entwickelt hat! Ulla Rozek

Zu: RWO-Kampagne „Bringt eure Weiber mit!“

Auch interessant

Berechtigte Kritik

Die Kritik der Linken an der RWO-Kampagne „Bringt eure Weiber mit“ ist vollkommen berechtigt. Die angebliche Ironie und die Anspielung auf RWE erschließen sich erst durch die späteren Erklärungen des Vereins – und genau das zeigt, wie unglücklich diese Aktion gewählt war. Wenn eine Kampagne ohne Kontext sexistisch wirkt und ihre Pointe nicht trägt, dann ist sie schlicht misslungen. RWO sollte daraus lernen und künftig auf respektvollere und zeitgemäße Kommunikationsformen setzen. Christa Sandforth 

Nicht sexistisch, sondern beleidigend

Wieso Frau Hansen diesen Ausspruch als sexistisch beurteilt, ist mir ein Rätsel! Aber in der Zeit, in der man einen Blick, der länger als eine Sekunde dauert, als sexistisch abtut, wundert mich gar nichts mehr! Diesen Ausspruch „Weiber“, der im Mittelalter wohl geläufig war, finde ich in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäß. Ich würde sagen: Beleidigend! Friedhelm Saes

Zu: Sauberkeit in der Stadt - Schlechtes Ergebnis im Stadtcheck: Hier versagt Oberhausen

Auch interessant

Mehr Überwachungskameras

An den Papiercontainern müssen Überwachungskameras aufgestellt werden, damit die Müllsünder wachgerüttelt werden. Man muss gegen die Menschen vorgehen, die unsere Stadt verunstalten. Das beste Beispiel sind die Einkaufswagen um das Bero-Center herum. Sie stehen zu Dutzenden an den Häusern herum und werden nicht zurückgebracht, das ist Diebstahl. Man sollte mehr Personal im Rathaus beschäftigen, die gegen Sozialbetrug vorgehen. Es muss dafür gesorgt werden, dass Drogenhändler und kriminelle Migranten abgeschoben werden. Gegen verwahrloste, leerstehende Gebäude muss die Stadt was machen. Die Bahnhofstraße in Sterkrade soll neu gestaltet werden - mit mehr Bänken, aber für wen? Die Anwohner beschweren sich jetzt schon über den abendlichen Lärm. Oberhausen soll sauberer werden und die Bürger sollen sich sicher und wohl in ihrer Stadt fühlen, aber allein ein Spaziergang über die Marktstraße verdirbt einem die Freude, in Oberhausen zu leben. Warum können Sozialempfänger, Migranten und Kriegsflüchtlinge nicht auch ihren Beitrag ehrenamtlich zur Sauberkeit der Stadt beitragen? Eine Hand wäscht die andere. Heidi und Diethelm Wudzke

Unterflurcontainer, wie hier an der Straße Alte Heid, sehen oft sauberer aus als die alten Papiercontainer. Die Leser Heidi und Diethelm Wudzke schlagen vor, Überwachungskameras an den häufig verschmutzten Papiercontainern aufzustellen, um Müllsünder abzuhalten, daneben ihren Restmüll zu entsorgen.
Unterflurcontainer, wie hier an der Straße Alte Heid, sehen oft sauberer aus als die alten Papiercontainer. Die Leser Heidi und Diethelm Wudzke schlagen vor, Überwachungskameras an den häufig verschmutzten Papiercontainern aufzustellen, um Müllsünder abzuhalten, daneben ihren Restmüll zu entsorgen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Zu: Krebs und Herz - überdurchschnittlich viele Todesfälle in Oberhausen und zur kommunalen Gesundheitskonferenz

Mehr Aufklärung für Erwachsene

Ich habe als Gast an der kommunalen Gesundheitskonferenz teilgenommen. Meine Frage dort bezog sich auf den Artikel „Oberhausener sterben im Vergleich zu Menschen anderer NRW-Großstädte öfter an Krebs und Herzinfarkten“: Gibt es schon Vorhaben oder Planungen, um die Primärprävention in Oberhausen zu verbessern? Denn nicht nur das höhere Alter oder die frühere Arbeitsbelastung spielt eine Rolle, sondern auch Faktoren wie beispielsweise Armut (dadurch schlechterer Ernährungszustand), Arbeitslosigkeit, Sprachbarrieren, aber auch Umweltfaktoren (Verkehrslärm, höhere CO₂-Belastung, schlechte Wohnqualität). Herr Motschull und andere Teilnehmer*innen haben wiederholt auf die Eigenverantwortung der Menschen hingewiesen. Auch wenn es in unserer Stadt zahlreiche Beratungsangebote gibt, sind nicht alle Menschen in der Lage diese Stellen aufzusuchen. Einige Hauptaufgaben der Gesundheitskonferenz sind Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsplanung. Auf der Basis von Analysen werden Lösungsstrategien und Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation entwickelt. Meine Empfehlungen zur Prävention: Mehr Öffentlichkeitsarbeit zu Beratungsangeboten, Aufklärung in Schrift und Bild für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, Kindergärten und Schulen mit ausreichend Schulsozialarbeiter*innen auszustatten, ausgewogene und vollwertige Schulspeisung (auch für Krankenhäuser). Barbara Rudolph

Zuschriften an die Redaktion

Anmerkung der Redaktion: Bei den hier veröffentlichten Zuschriften unserer Leserinnen und Lesern handelt es sich um persönliche Meinungsäußerungen und Ansichten dieser Leser, die nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen müssen. Wer uns seine Ansichten zu Oberhausener Themen mitteilen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Dafür muss man uns eine Mail mit einer Betreffzeile, um welches Thema und um welchen Artikel es geht, und seiner Meinung an die Redaktion-Mail-Adresse redaktion.oberhausen@funkemedien.de senden - mit vollständigem Namen und vollständiger Wohnadresse. Diese Zuschriften können auch in der Zeitung veröffentlicht werden. Die Wohnadresse wird nicht veröffentlicht. Es besteht keinen Anspruch auf Veröffentlichung dieser Zuschriften; die Redaktion behält es sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Zu: Bürger protestieren gegen Verkauf der Lutherkirche

Auch interessant

Lieber finanziell beteiligen

Wer protestiert da? Die Gemeindemitglieder? Denn die müssen ja letztlich die Kosten des Erhalts tragen! Schön, wenn 1200 Personen eine Petition unterschreiben; ich frage mich aber, wie sich jeder für den Erhalt finanziell, durch ehrenamtliches Engagement oder Entrichtung von Kirchensteuern daran beteiligen will. Würde sich jeder, der eine Unterschrift geleistet hat, in diesem Sinne einbringen, dürfte dem Erhalt der Kirche nichts im Wege stehen! Harald Voßkühler

Zu: Volle Laubkörbe in Oberhausen: Warum einige nicht geleert werden

Schlechtes Stadtbild

Schön das wir in der Bachstraße Laubkörbe bekommen haben, aber die Manager der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) haben wohl vergessen, dass diese auch geleert werden müssen. Ein einziges Mal in der Laubsaison ist zu wenig! Am 9. November habe ich bei der Stadt angerufen, da die Körbe in der Bachstraße überlaufen. Meine Beschwerde sollte weitergeleitet werden. Bis zum 21. November wurden die Körbe nicht geleert. Es stehen jede Menge Plastiksäcke neben den Laubkörben. Ich finde, dass übermittelt ein schlechtes Stadtbild. Gut gedacht, schlecht gemacht. Werner Meuser

WEITERE STIMMEN VON LESERINNEN UND LESERN aus dem Jahr 2025 LESEN SIE HIER:

Auch interessant

Auch interessant

Auch interessant

Auch interessant

Auch interessant

Auch interessant