Unsere Redaktion erreichen jede Woche etliche Leserbriefe. Auch in den vergangenen Wochen trudelten Mails mit den Argumenten und Meinungen unserer Leserschaft ein. Hier veröffentlichen wir einge Ansichten unserer Leserinnen und Leser.

Zu: Stadt Oberhausen kauft Bordelle: Prostituierte reagieren geschockt

Mit wachsender Sorge verfolge ich die Berichterstattung über die geplante Zerschlagung des Rotlichtviertels in Oberhausen. Immer wieder ist zu lesen, dass es eine „Verlegung“ geben soll – doch bislang ist davon nichts zu sehen. Nach allem, was bekannt ist, wird das Viertel nach dem Kauf schlicht geschlossen. Für die dort arbeitenden Menschen gibt es bisher keine Perspektive, keinen neuen Standort, keine Planungssicherheit. Hinter den Fassaden des Viertels stehen keine Schlagzeilen, sondern Schicksale. Menschen, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen, die Miete zahlen, Familien ernähren – und die nun plötzlich vor dem Nichts stehen. Statt sie einfach zu verdrängen, sollte die Stadt Verantwortung übernehmen und ihnen sichere und würdige Arbeitsbedingungen ermöglichen. Sexarbeit ist kein Verbrechen. Aber der Umgang damit, so wie er sich derzeit in Oberhausen zeigt, grenzt an Ausgrenzung und Ignoranz. Es darf nicht sein, dass diese Menschen im öffentlichen Diskurs nur als Problem wahrgenommen werden, während ihre Lebensrealität keine Rolle spielt. Hartmut Imlau

Zu: BOB und FDP bilden neues Bündnis im Stadtrat

Es reicht! Ein bislang politisch breit aufgestelltes Bündnis Oberhausener Bürger und eine im freien Fall befindliche FDP beschließen ein politisches Bündnis. Wer sich einmal die Mühe macht, die Wahlprogramme beider „Parteien“ zu vergleichen, wird schnell feststellen, dass diese beiden Gruppen nichts, aber auch gar nichts an politischen Gemeinsamkeiten aufweisen. Nur eines ist auffällig: Gehen beide „Parteien“ ein Bündnis ein, stehen ihnen deutlich mehr finanzielle Mittel aus dem Stadtsäckel zur Verfügung. Was man auch immer mit solchen finanziellen Mitteln machen könnte – Inhalte bestimmen Koalitionsverhandlungen und nicht zu erwartende städtische Zuschüsse. Dieter Büschken

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Nun ist die Katze aus dem Sack. Der Ratsherr Ulrich Lütte (bis vor kurzem BOB) hat eigenmächtig – ohne Beteiligung der Mitglieder der Wählergemeinschaft – seine Entscheidung getroffen und mit Ratsherr Marc Hoff (FDP) die Gruppe „BOB/FDP im Rat der Stadt Oberhausen gegründet. Der Ratsherr Ulrich Lütte verstößt damit gegen § 12 der Satzung, nach der die Richtlinien der politischen Arbeit der Wählergemeinschaft „Bündnis Oberhausener Bürger“ durch Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung zu erfolgen haben. Erst nachdem der Ratsherr Ulrich Lütte seine Entscheidung getroffen hatte, fand am 10. November 2025 eine Mitgliederversammlung statt, in der zwei Drittel der BOB-Mitglieder gegen die Bildung einer Gruppe mit der FDP stimmten. Karl-Heinz Mellis, Mitbegründer der Wählergemeinschaft „Bündnis Oberhausener Bürger“ (BOB)

Zuschriften an die Redaktion

Anmerkung der Redaktion: Bei den hier veröffentlichten Zuschriften unserer Leserinnen und Lesern handelt es sich um persönliche Meinungsäußerungen und Ansichten dieser Leser, die nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen müssen. Wer uns seine Ansichten zu Oberhausener Themen mitteilen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Dafür muss man uns eine Mail mit einer Betreffzeile, um welches Thema und um welchen Artikel es geht, und seiner Meinung an die Redaktion-Mail-Adresse redaktion.oberhausen@funkemedien.de senden - mit vollständigem Namen und vollständiger Wohnadresse. Diese Zuschriften können auch in der Zeitung veröffentlicht werden. Es besteht keinen Anspruch auf Veröffentlichung dieser Zuschriften, die Redaktion behält es sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Zu: Debattierclub - CDU übt Selbstkritik

So so, die CDU Oberhausen begibt sich also auf Fehlersuche. Nicht Entscheidungen oder Beschlüsse werden auf den Prüfstand gestellt, sondern der Internetauftritt bei Facebook oder TikTok. Ebenso wird nicht das Schreddern des Klaviers im Sterkrader Wald infrage gestellt, sondern der Zeitpunkt (vor der Kommunalwahl) wird als „taktischer Fehler“ bezeichnet. Nur gut, dass die geplante Grundsteuererhöhung erst nach den Wahlen bekannt gegeben wurde. Das war ja dann taktisch richtig. Joachim Schneider

Zu: Keine Kürbiskernbrötchen bei Horsthemke mehr

Sie berichten in dem Artikel darüber, dass 2023 in Mülheim die erste Drive-In-Filiale bei Horsthemke eröffnet wurde. Meines Wissens war die erste Drive-In-Filiale bereits im Jahre 2009 in Oberhausen auf der Kirchhellener Straße eröffnet worden. Es handelt sich um einen Neubau in der Nähe der Firmenzentrale. Peter Wolinsky

Anmerkung der Redaktion: Der Leser hat recht. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen und haben den Online-Artikel korrigiert.

Zu: Krebs und Herz - überdurchschnittlich viele Todesfälle in Oberhausen

Oberhausen führt erneut eine Statistik an, leider mit einem traurigen Inhalt. Oberhausener erkranken durchschnittlich häufiger an Erkrankungen des Herzens und der Atemwege und sterben daran. Als Gründe werden immer wieder gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen, Armut, geringer Bildungsstand und Umweltbelastungen genannt. Oft fehlt es an Wissen, was man selbst zu einer besseren Gesundheit beitragen kann. Dazu wird gebetsmühlenartig auf eine gesunde Ernährung, Vorsorgeuntersuchungen etc. hingewiesen. Aber wo gibt es in den Stadtteilen mit hohem Armutsrisiko, Sprachbarrieren und fehlenden Hausärzten niederschwellige Anlaufstellen, die den Oberhausenern Orientierung geben, um in einem komplexen Gesundheitssystem den Zugang zu Hilfe zu erhalten? Lange Wartezeiten bei Hausärzten, überfüllte Notfallambulanzen, an die sich Patienten in ihrer Not hinwenden und dort häufig gar nicht richtig sind. Gesundheitsversorgung neu gedacht mit niedrigschwelligen Beratungsangeboten, um Gesundheit zu fördern, die Mitwirkung am Behandlungsprozess zu stärken und für Entlastungen in den bestehenden Strukturen zu sorgen - das braucht Oberhausen dringend als gemeinschaftliche Anstrengung von Kommune, Krankenhaus, Krankenkassen, Vereinen und niedergelassenen Ärzten. Gesundheitsbündnis Oberhausen

zu „Neues Wohnen auf der Zeche Sterkrade: Autos kommen in den Lift“

„Planungsdezernent Thomas Palotz und sein Team konnten sich über eine insgesamt sehr große Resonanz freuen.“ Das hört sich so positiv an. Fakt ist aber, dass die Planer ziemlich alleine dagestanden hätten, wären die Bürgerinitiative Zeche Sterkrade und ihre Anhänger nicht da gewesen. Die Wahrheit ist auch, dass wohl mehr Gegner der Bebauung anwesend waren als Befürworter. Und die Lokalität scheint bewusst ziemlich weit vom zu bebauenden Gelände gewählt worden zu sein. Nach einer Anfrage an die Stadt erhielt ich die Antwort, dass der Veranstaltungsort neben terminlicher Verfügbarkeit unter anderem nach Personenkapazität, technischer und Mobiliar-Ausstattung ausgesucht wurde. Das, was dort vor Ort war, hätte man in jeder Schulaula durchführen können. Einige Bedenken zu den Fakten: Bei 104 (!) Gebäuden (ohne Quartiersgaragen), die vornehmlich drei- und vierstöckig sein sollen, ist wohl nicht davon auszugehen, dass hier „nur“ 400 bis 500 Wohnungen entstehen. Die verkehrliche Mehrbelastung der Von-Trotha-Straße von zusätzlich 3650 Fahrten täglich kann den Bewohnern und Bewohnerinnen nicht mehr zugemutet werden. Von der verlorenen Natur und den Tieren ganz zu schweigen. Andrea Hegermann

Das Gelände der früheren Zeche Sterkrade soll mit Wohnungen bebaut werden - darüber gibt es heftige Diskussionen.
Das Gelände der früheren Zeche Sterkrade soll mit Wohnungen bebaut werden - darüber gibt es heftige Diskussionen.© FUNKE Foto Services | Joshua Esters

Zu: Baustellen in Oberhausen - Oberhausen im Verkehrschaos: Baustellen und Staus bringen Stadt zum Stillstand

Ja, eine Vielzahl an Baustellen ist für große Staus verantwortlich und wird es künftig auch sein. Aber der wahnwitzige Umbau einiger Kreuzungen mit riesigen Fahrradspuren und Verengung des Raums für Autos trägt einen großen Teil dazu bei. Das sollte bei allen Beschwerden zum Verkehrschaos nicht vergessen werden. Hans-Jürgen Pelzers

Den verantwortlichen Stellen bei der Stadt Oberhausen ist offensichtlich nicht klar, dass Straßen abzusperren und Dixi-Klos aufzustellen keine Maßnahmen zur Verbesserung der hiesigen Verkehrssituation sind. Es wäre fantastisch und tröstlich, wenn man zumindest gelegentlich Arbeiter oder gar Fortschritte sehen könnte. Dies ist aber - wie mir sicherlich jeden Tag Tausende von Betroffenen bestätigen können - meistens und über zum Teil viele Wochen nicht der Fall. Burkhard Recnik

Die vielen Baustellen in Oberhausen sorgen für zahlreiche Staus - der Verkehr fließt nur sehr zögerlich durchs Stadtgebiet. Hier ist die Kreuzung Buschhausener Straße und Hansastraße zu sehen.
Die vielen Baustellen in Oberhausen sorgen für zahlreiche Staus - der Verkehr fließt nur sehr zögerlich durchs Stadtgebiet. Hier ist die Kreuzung Buschhausener Straße und Hansastraße zu sehen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Für Ihren Redakteur war es schlicht nicht möglich, von der Friedrich-Karl-Straße in das Gewerbegebiet zum Eisenhammer zu kommen. Die Strecke schafft man mit dem Fahrrad in unter 15 Minuten (und trägt damit nicht selbst zur Verschlechterung der eh schon schlechten Verkehrslage bei). Ja, das Fahrrad ist nicht immer eine Alternative, aber bei solchen Kurzstrecken ist umsatteln durchaus hilfreich. Statt immer nur die Stadt in die Verantwortung zu nehmen, sollte man vielleicht einfach mal schauen, was man selbst tun kann, um Verkehrslage und Klima zu verbessern - und kann dabei gleich noch was für die eigene Gesundheit tun. Thomas Michel

Zu: Weihnachtsmarkt am Centro und CDU Oberhausen empört über Busstreichung: „In keinem Fall akzeptabel und Stau-Risiko für Autofahrer in Oberhausen: A516 nur noch einspurig

Nun ist das Verkehrschaos perfekt, der Rückstau zum Centro Weihnachtsmarkt wird wohl fast bis nach Holland gehen. Sieht man noch die Notwendigkeit der viel zu lange nicht durchgeführten Fahrbahnsanierung ein, so muss man bei einem Zeitraum von drei Wochen doch erhebliche Zweifel an der Umsetzungsgeschwindigkeit haben! In anderen Ländern werden solche Reparaturarbeiten nachts mit Flutlicht durchgeführt, um die Belastung so gering wie möglich zu halten! Nur in Deutschland geht das nicht, im Gegenteil, die Sperrungen erfolgen meist lange, bevor mit den Bauarbeiten begonnen wird! So wird das nie etwas mit einer gut funktionierenden Infrastruktur! Anita Freund

Und ein ganzer Stadtteil darf die Schatten des Vergnügens tragen. Borbeck wird zur Stadt hin abgeriegelt. Wirtschaftlich müssen sich die Bewohner nach Bottrop und Essen, ohne wirkliche ÖPNV-Anbindung, orientieren, da das Vergnügen für Oberhausen Vorrang hat. Und keiner tut etwas! Seit Jahrzehnten! Harald Traud

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Zu: Laubkörbe in Oberhausen

Am 5. Oktober 2025 vermeldete die Redaktion: „Die Zahl der beliebten Laubkörbe wird stark erhöht. Das Sammeln von Herbstlaub in Körben am Straßenrand hat sich bewährt.“ Diese Mitteilung ließ mich hoffen, dass auch wir in diesem Herbst mit einem Laubkorb bedacht werden. Ich musste allerdings feststellen, dass auf unserem Abschnitt der Grillostraße (ab Ebertstraße bis zum Wendehammer) kein Laubkorb aufgestellt wurde. Der Abschnitt zwischen der Freiherr-vom-Stein-Straße bis zur Ebertstraße erhielt fünf Laubkörbe und parallel der Abschnitt der Sedanstraße sogar acht Laubkörbe.

Die Laubkörbe sind in der Bevölkerung beliebt, doch die vom Rat genehmigte Zahl an Laubkörben reicht offenbar nicht aus.
Die Laubkörbe sind in der Bevölkerung beliebt, doch die vom Rat genehmigte Zahl an Laubkörben reicht offenbar nicht aus.© FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Ich bat daher unsere Hausverwaltung, bei der Stadt in Erfahrung zu bringen, wie die Verteilung der Laubkörbe erfolgt. Die Antwort: „Im Rat wurde eine Erweiterung der Laubkorbsammlung beschlossen. Allerdings ist auch mit dieser Erweiterung eine vollständige Abdeckung des Stadtgebiets leider nicht möglich. In diesem Jahr können daher keine weiteren Anpassungen bei der Aufstellung der Laubkörbe vorgenommen werden. Für das Jahr 2026 werden die Standorte der Laubkörbe auf Grundlage der Erfahrungen und des Feedbacks aus diesem Jahr erneut evaluiert. Zur Grillostraße 47 habe ich schon eine Rückmeldung erhalten, in der die Aufstellung von Laubkörben gewünscht wurde. Entsprechend steht der Standort bereits auf der Liste zur Überprüfung für 2026. Sollten im Zuge dessen ausreichende Kapazitäten frei werden, werde ich versuchen, die Grillostraße 47 in die Planung für das Jahr 2026 aufzunehmen.“ Aber es kann doch wohl nicht sein, dass, wer am lautesten schreit, zum Zuge kommt, aber der tatsächliche Bedarf nicht Berücksichtigung findet. Axel Henn

Zu: Sichtbarkeit der Polizei in Oberhausen/Wegzug der Wache aus der Innenstadt

Jetzt sind es schon über zwei Monate her, seit die Kommunalwahl in Oberhausen stattgefunden hat. Das für mich und viele ältere Mitbürger in Oberhausen brennende Problem einer dauerhaften Polizeidienststelle in Alt-Oberhausen ist jetzt augenscheinlich Nebensache geworden. Mit der Argumentation, dass das Gebäude auf der Marktstraße, in dem die Anlaufstelle von Ordnungsamt und Polizei sitzt, nicht die räumlichen Voraussetzungen erfüllt, um eine Polizeiwache zu beherbergen, können sich die Bürger in der Innenstadt doch nicht in den nächsten vier Jahren begnügen. Wenn sich kein alternatives Gebäude finden lässt, könnte doch auf dem Saporischschja-Platz eine Containerlösung für Abhilfe sorgen. Gleichzeitig könnte der Handel mit Betäubungsmitteln besser kontrolliert werden und die Innenstadt würde dadurch wieder subjektiv sicherer. Mich, als ehemaligen Senioren-Sicherheitsberater, sprechen heute noch Menschen an, die sich in der Innenstadt abends nicht mehr wohlfühlen. Ich wünsche mir, dass eine kurzfristige Lösung realisiert wird, denn wir sind die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger und haben auch Wertschätzung verdient. Fred Schröder

Zu: Das Geld liegt (doch) auf der Straße

Wer den Heller nicht ehrt, ist des Talers nicht wert: Eine unserer Leserinnen hält immer die Augen auf nach verlorenem Kleingeld.
Wer den Heller nicht ehrt, ist des Talers nicht wert: Eine unserer Leserinnen hält immer die Augen auf nach verlorenem Kleingeld.© picture alliance / dpa | Andreas Gebert

Vom Weltspartag an sammele ich ein Jahr lang Geld, das ich auf der Straße finde. Also nicht nur auf der Straße, auch in Eingangsbereichen von Geschäften und besonders an Bushaltestellen finde ich fast jeden Tag Geld. Ich muss mich nur bücken und es aufheben. Darauf spucken, wie man es früher gemacht hat, damit es Glück bringt. Seit Corona mache ich das nicht mehr, aber die Wertschätzung ist geblieben. Für jeden Cent. Im vergangenen Jahr waren es 127 Münzen, die einen Betrag von 9,03 Euro ergaben. Es lohnt sich also immer, die Augen offenzuhalten und an das Glück zu glauben. Im Fundbüro abgeben braucht man es nicht, dafür ist es am Ende doch zu wenig. Elisabeth Boczanski

Zu: Gefährlicher Radweg in Sterkrade: Chaos besorgt Anwohner

Es ist lobenswert, dass die Redaktion auf solche Mängel in der Oberhausener Radweginfrastruktur aufmerksam macht. Die Verkehrsführung sollte schlicht und einfach die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten, einschließlich Radfahrern, Fußgängern, Autofahrern und anderen. Thomas Michel

Zu: Stadt droht Pflegekosten-Lawine und Schicksalsschlag: Wenn das Leben plötzlich Pflege bedeutet

Auch ich weiß, wie anstrengend es sein kann, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird. Mein Mann ist nach einer schweren Krankheit in diese Situation gekommen. Neben Beruf und Haushalt ist der Wunsch groß, für den Partner da zu sein, ihn zu unterstützen und sicherzustellen, dass er die bestmögliche Versorgung erhält. Doch all diese Aufgaben, wie das Beantragen von Hilfsmitteln, das Ausfüllen endloser Formulare, die Organisation von Arztbesuchen und Fahrten, die Parkplatzsuche oder der Umgang mit dem medizinischen Dienst kosten Kraft und zehren an den Nerven. Gerne wünscht man sich zum Beispiel einen Pflegelotsen, der beratend zur Seite steht, unterstützt und durch die schwierige Zeit begleitet. Die Möglichkeit, bürokratische Aufgaben abgeben zu können, wäre eine große Entlastung. Heike Kensbock

Die eigentliche Lawine und Belastung des größten Pflegedienstes, den pflegenden Angehörigen, ist weiterhin nicht im Blick. Die Heimplätze werden unwesentlich wachsen. Ob die neun Millionen Euro des Pflegewohngeldes wie vorgesehen für die Instandhaltung der Einrichtungen genutzt werden, ist höchst fraglich. Betroffene und Insider kennen die Not der über 16.600 Pflegebedürftigen, die von 3000 Fachkräften unterstützt werden. Sind die Sorgen und Nöte der pflegenden Angehörigen dem Oberbürgermeister bekannt? Uwe Wiemann & Siegfried Räbiger, „aktiv altern in NRW und überall“

WEITERE STIMMEN VON LESERINNEN UND LESERN aus diesem Jahr 2025 LESEN SIE HIER:
und zwar unter diesem Link und unter diesem Link und unter diesem Link und unter diesem Link und auch noch unter diesem Link.

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