46 Sekunden waren noch zu spielen. Und das in einem Spiel, das die Duisburg Ducks unbedingt gewinnen mussten. Eli Nachtwey hatte den Ball, zog nach innen, während zwei andere Enten vor dem Tor der Düsseldorf Rams für Verkehr sorgten. Ein Schuss, ein Jubel – und die Ducks haben einen Riesensatz im Schlussspurt um die Play-offs der Skaterhockey-Bundesliga gemacht. „Das war ein Tor des Willens“, sagte Trainer Dennis Weidenbach, „wie überhaupt die Schlussphase eine Frage des Willens der gesamten Mannschaft war.“ Die Duisburger gewannen mit 6:5 (3:3, 0:1, 3:1), während der Crefelder SC mit 5:12 in Bissendorf und der HC Köln-West mit 4:9 in Essen verlor.

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Das heißt: Die Ducks haben den Rückstand auf Krefeld auf nur noch einen Zähler verkürzt und sind mit Köln nun punktgleich. „Ich bin ziemlich kaputt, obwohl ich nicht selbst gespielt habe“, lachte der Coach im Anschluss an die Partie. Etwas mehr als vier Minuten vor Schluss hatten die Düsseldorfer ihre 5:4-Führung erzielt. „Ich habe dann sofort eine Auszeit genommen, um den Rams den Schwung zu nehmen. Sie waren ziemlich gut drauf in dieser Situation“, so Weidenbach. „Wir haben gesagt, dass wir nun alles nach vorne werfen wollen.“ Tatsächlich brachte ein Forecheck den nötigen Ballgewinnen, Nick Pothmann legte rüber auf Lennart Pakmor, der zum 5:5 einnetzte. Da waren noch weniger als drei Minuten zu spielen. „Wir sind dann sofort aufs sechste Tor gegangen.“ Ein oder auch zwei Punkte? Nein, es sollte die volle Ausbeute werden – und die gab es durch das Tor 46 Sekunden vor dem Ende.

Wirklich überragend war unser Torhüter Jakob Theis. Er hat Dinger rausgeholt, die man wirklich nicht halten muss.

Dennis Weidenbach, Trainer der Duisburg Ducks

„Im Großen und Ganzen war das ein faires Spiel“, so der Ducks-Coach. Viele Strafen? Fehlanzeige. „Uns war einfach klar, wie wichtig diese Partie für uns war.“ Der Duisburger Kader war kleiner als geplant: Janis Lachmann musste doch noch passen. Mitte des zweiten Drittels schied Nick Bachor mit Knieproblemen aus. „Wirklich überragend war unser Torhüter Jakob Theis. Er hat Dinger rausgeholt, die man wirklich nicht halten muss.“ Weiter geht es am Samstag, 30. August, um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Bissendorfer Panther.

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Apropos Kölner Niederlage in Essen: Die setzte es gegen den ESC Eagles Essen-West. Erst am Samstagmittag hatte die Sportkommission Skaterhockey (ISHD) verkündet, dass der neue Verein alle Bedingungen der Wettkampfordnung erfüllt hatte, um in der laufenden Saison das Spielrecht der der Insolvenz entgegen taumelnden Moskitos Essen zu übernehmen. Der neue Name taucht nun auch bereits in der offiziellen Tabelle des Verbandes auf.

Tore: Elias Nachtwey (3), Lennart Pakmor (2), Raphael Nachtwey.