Erleichterung bei den Füchsen: Die Aufregung um die Spielerdauerstrafe gegen Frank Petrozza hat sich gelegt, der Protest des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg war erfolgreich: Der Trainer darf beim letzten Spiel der Zwischenrunde sein Team an der Bande coachen. „Ich habe doch gesagt, dass ich niemanden beleidigt habe“, sagte Petrozza, der sich vor allem über die englische Strafbezeichnung „Abuse“ ärgert. „Das ist ein schlimmes Wort. Das will ich nicht neben meinem Namen sehen.“ Der DEB hat nun lediglich eine Geldstrafe verhängt. Eine Beleidigung war dem Duisburger Trainer nicht nachzuweisen. „Ich bin vielleicht emotional, aber ich beleidige niemanden.“
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Damit wird Frank Petrozza sein Team am Dienstagabend (20 Uhr) bei den Tilburg Trappers betreuen können. Hier ist für den EVD entscheidend, mindestens einen Punkt zu holen. Wenn das gelingt und/oder die Saale Bulls Halle nicht alle drei Punkte aus ihrem Heimspiel gegen die Hannover Indians mitnehmen, verteidigen die Duisburger den vierten Platz und damit das Heimrecht im Play-off-Achtelfinale. Gelingt dies, träfen sie ab Sonntag in einer Best-of-Five-Serie auf die Lindau Islanders. Als Fünfter müssten die Füchse zunächst auswärts spielen; der Gegner hieße dann Selber Wölfe. Die Oberfranken waren bereits in den Saisons 2012/13 und 2017/18 Play-off-Gegner des EVD. Gegen Lindau hat Duisburg dagegen noch nie gespielt.
Beim Spiel in Tilburg müssen die Füchse allerdings auf ihren Topscorer Sandis Zolmanis verzichten. Ob es sich um eine schwere Verletzung handelt, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Für ihn rückt aber sein lettischer Landsmann Klavs Planics wieder in den Kader, der bereits heute in den Niederlanden wieder das Duisburger Trikot überstreifen wird.



