367 Kilometer. Das ist die kürzeste Fahrtstrecke zwischen den Eissporthallen von Duisburg und Heilbronn. Ganz schön viel, um 40 Minuten lang nicht wirklich am Spiel teilzunehmen. Der Testspiel-Auftritt, den die Füchse im Unterland hingelegt haben, war rund herum nichts. Nachdem der Eishockey-Oberligist EV Duisburg zum Auftakt der Vorbereitung noch mit 4:3 (und einem Erfolg im zuvor vereinbarten Penaltyschießen) gegen die Heilbronner Falken gewonnen hatte, verlor die Mannschaft von Trainer Frank Petrozza nun auswärts mit 2:7 (0:3, 0:2, 2:2). Erneut hatten sich beide Teams darauf verständigt, auch eine Overtime sowie ein Penaltyschießen zu üben – und auch in diesen Disziplinen zogen die Füchse den Kürzeren, wenngleich der Schusswettbewerb erst nach jeweils neun Schützen auf beiden Seiten beendet war.

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Tatsächlich war das Spiel zehn Minuten lang ausgeglichen. In dieser Phase erspielten sich beide Teams Gelegenheiten, die allerdings ungenutzt blieben. Mit dem 0:1 nach knapp zehn Minuten ging es aber dahin. Bei diesem wie dem folgenden Gegentreffer schlug die Scheibe zu leicht im Duisburger Netz ein. Beim 0:3, dem dritten Heilbronner Tor innerhalb von fünf Minuten, wurde der Puck kurz vor Aaron Kaiser im EVD-Kasten mit der Kufe abgefälscht. Etwas erschütternd war, dass die Füchse auch in der Defensive keinen großen Tatendrang an den Tag legten. Gerade beim fünften Tor der Gastgeber dürfte sich Falken-Torschützen Luca Franzese etwas einsam auf weiter Flur gefühlt haben.

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Erst im Schlussabschnitt spielten die Füchse engagierter und trafen nach nur 39 Sekunden durch Enrico Saccomani zum 1:5 in Überzahl. Das spätere 2:6 erzielte Michael Fomin. Im Schlussabschnitt stand Marko Brlic im Kasten, der zwar zu den Dinslakener Kobras in die Regionalliga gewechselt ist, aber mit einer Förderlizenz weiterhin für den EVD spielberechtigt ist. Dabei hinterließ er, wie auch später im Penaltyschießen, einen starken Eindruck. Die Overtime endete nach 51 Sekunden; das Penaltyschießen entschied Heilbronn bei insgesamt 18 Schützen mit 2:1 für sich.

Am Sonntag (18.30 Uhr) testen die Füchse daheim gegen die Hammer Eisbären.

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Die Statistik:

Tore: 1:0 (9:54) Seewald (Nuss, Cabana/5-4), 2:0 (12:29) Ziergiebel (Ettwein, Krenzlin), 3:0 (14:56) Schutz (Roach, Nix), 4:0 (21:12) Seewald (Cabana, Pavlu), 5:0 (38:45) Franzese (Cabana, Ettwein), 5:1 (40:39) Saccomani (Frick, Geiger/5-4), 6:1 (44:11) Schutz (Nemec, Mapes), 6:2 (46:00) Fomin (Schitz, Radionovs), 7:2 (58:44) Gauch (Schutz, Nemec) / Overtime: 8:2 (60:51) Gauch (Franzese) / Penaltyschießen: 0:1 Grosse, 1:1 Gauch, 2:1 Roach.

Strafen: Heilbronn 6, Duisburg 6.

Zuschauer: 1106.