Nun ist der Fehlstart amtlich! Die SGS Essen verloren am Mittwochabend im Duell der Kellerkinder 1:2 (1:2) gegen den 1. FC Köln. Die Fußballerinnen aus der Domstädt feiern somit den ersten Sieg, während die Essenerinnen ans Tabellende rutschen. Autsch.
Die erste Torchance der Kölnerinnen führt gleich zum Tor, einem ziemlich unglücklichen aus Sicht der Essenerinnen. SGS-Abwehrchefin Jacqueline Meißner rannte SGS-Torfrau Kim Sinderman über den Haufen, Sandra Jessen schob den Ball in der elften Minute zum 1:0 ein. Slapstick! Knapp drei Minuten später traf Jessen erneut, diesmal per Heber.
SGS Essen gegen 1. FC Köln: Abstiegskampf steht bevor
Statt sich vollends aufzugeben, fand die Heimmannschaft vor 1235 Zuschauern aber wieder Mut, ließ die sichtliche Verunsicherung hinter sich und kam verdient zum Anschlusstreffer durch Shari van Belle (32.). Mit optischem Übergewicht ging es auch in die zweiten 45 Minuten, doch ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Gegen Ende der partie war Köln dann dem weiteren Tor wieder näher als Essen dem Ausgleich, und als der Abpfiff ertönte, war der Fall ans Tabellenende besiegelt. Schon jetzt ist somit klar: Es wird eine harte Saison für die SGS, der Klassenerhalt wird angesichts der starken Aufsteiger eine Herausforderung.
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SGS Essen gegen 1. FC Köln: Vor dem Spiel
Während die Essenerinnen am Samstag bei Aufsteiger Union Berlin eine 0:2-Enttäuschung hinnehmen mussten, verkauften sich die noch punktlosen Kölnerinnen beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg teuer. „Köln hat energisch gegen den Ball gearbeitet und somit den überlegenen Gegner immer wieder aus dem Rhythmus gebracht“, meint SGS-Trainer Thomas Gerstner. „Letztlich wurden sie aber nicht belohnt und haben das Spiel in der letzten Minute der Nachspielzeit verloren.“

SGS Essen gegen 1. FC Köln: „Enttäuscht und mit Wut im Bauch“
Auch SGS-Teamchef Robert Augustin warnt vor den noch punktlosen Domstädterinnen und deren Umschaltspiel. „Köln verteidigt kompakt und schaltet schnell um. Sie haben ein sehr direktes Spiel nach vorne und darauf müssen wir besonders Acht geben.“ Mit Blick auf seine eigene Mannschaft schaut der 33-Jährige vor allem auf die Basics, die in Berlin noch über weiter Strecken der Partie vermisst wurden. „Wir müssen auf uns schauen und dafür sorgen, dass jede Spielerin alles investiert und malocht. Nur mit dieser Grundlage kann das wieder klappen, was uns in der Vorbereitung stark gemacht hat.“

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Die Ausgangslage ist also klar: „Enttäuscht und mit Wut im Bauch“ (Gerstner) erwartet die SGS einen Gegner, gegen den sie von Beginn an den Kampf annehmen muss. Um so am Ende den ersten Tor- und Gesamterfolg zu feiern.


