Wenn sich am 29. Mai gegen 17.45 Uhr die Türen des Enni-Sportparks Rheinkamp öffnen, dann stehen vor allem die erfolgreichen Moerser Sportlerinnen und Sportler aus dem vergangenen Jahr im Mittelpunkt. Bei der SportGala werden auf der Bühne die besten Akteure ausgezeichnet. Es stehen jeweils vier Sportlerinnen und Sportler sowie drei Mannschaften zur Wahl. Bis zum 16. Mai (23.59 Uhr) können alle Interessierten noch mit abstimmen über die Internetseite des gastgebenden Stadtsportverbandes: https://www.ssv-moers.org/sportgala2026/.

Die Redaktion stellt kurz die Nominierten vor. Bei den möglichen Sportlerinnen des Jahres 2025 ist mit Aulona Nuhaj eine Aktive dabei, die schon 2023 die Moerser Trophäe gewonnen hat. Die 17-jährige Kunstradfahrerin war am vergangenen Wochenende bei den Deutschen U19-Meisterschaften aktiv. Es war schon der fünfte DM-Start in der Karriere der Gymnasiastin, die für den GRMSV Moers gemeldet ist.

Für durchaus kunstvollen Sport steht auch Lana Schulz. Die 15-jährige Eiskunstläuferin des GSC Moers, die dazu in der Showakrobatikgruppe „Fliegende Homberger“ aktiv ist, holte sich im vergangenen Jahr überraschend den Landespokal in Dortmund.

Eine ausgeprägte Ausdauer hat sich Theresa Müller mit viel Training und einer gehörigen Portion Motivation erarbeitet. Die W20-Triathletin vom Moerser TV holte sich am Wisseler See in Kalkar den DM-Titel in ihrer Altersklasse und brauchte für die Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen genau 2:11,29 Stunden.

Die vierte Nominierte bei der SportGala ist Alva Reindl. Die 16-jährige Florettfechterin des FC Moers hat es mittlerweile auf zehn Landesmeisterschaften und zwei Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften gebracht und steht im Nachwuchskader des Deutschen Fechter-Bundes.

Bei den Sportlern des Jahres 2025 ist zudem ein Moerser Florettfechter vertreten. Henrik Barby wurde bei der Europameisterschaft in Antalya/Türkei mit dem deutschen Fechterteam Dritter. Auch beim Weltcup in Paris war der sechsmalige Deutsche Meister im Einsatz, der mittlerweile am Landesstützpunkt von Blau-Weiß Buchholz nahe Hamburg aktiv ist.

Ein sportlicher Dauerbrenner ist der Moerser Voltigierer Bela Lehnen, der für den Voltigierverein Köln-Dünnwald auf dem Pferderücken aktiv ist. Bei den Europameisterschaften in Stadl-Paura/Österreich holte Lehnen drei Medaillen, darunter zweimal Gold. Im Einzelwettkampf bei der parallel ausgetragenen U21-Weltmeisterschaft war Bela Lehnen in Österreich ebenfalls erfolgreich und sicherte sich den Vizeweltmeistertitel. Dazu wurde er in München zum fünften Mal in Serie Deutscher Meister.

Mehr als beachtlich war die Leistung des jungen Tennisspielers Ilija Plavsic. Das Talent vom TC Moers 08 ging angeschlagen ins Endspiel um den Deutschen Meistertitel. Im Halbfinale hatte er sich eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, die ihn im Finale deutlich ausbremste. So musste sich der amtierende U12-Meister bei den U13-Titelkämpfen beim Tennisclub Ludwigshafen mit Platz zwei begnügen, was dennoch ein großer Erfolg war.

Leichtathletik-Sprinter Felix Klöckner vertrat den Moerser TV bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid als Mitglied der Viermal-100-Meter-Staffel in Kombination mit dem ASC Düsseldorf und dem TV Kalkum-Wittlaer. Schon 2024 wurde Klöckner zum Moerser Sportler des Jahres gewählt für zwei errungene DM-Sprinttitel.

Bei den zu wählenden Teams ist zweimal der Fechtclub Moers vertreten. Die U17-Florettdamen waren im vergangenen Jahr ebenso erfolgreich unterwegs wie die U20-Florettherren. Das Vierer-Kunstradfahrteam des GRMSV Moers in der Besetzung mit Lina Marcella Beckers, Franziska Milbrandt, Anika Sabrina und Alina van Zütphen erreichte bei den Deutschen Meisterschaften im ostwestfälischen Lübbecke eine neue Bestleistung.


