Es war mal die Rede davon, dass der Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen seinem Nachbarn den sogenannten Bulic-Pfosten ersetzen wollte. Daraus ist bislang nichts geworden. Der Betreiber Duisburg Stadion Management hat bislang keine Nachricht zur freiwilligen Kostenerstattung aus Essen erhalten. Das bestätigte der Geschäftsführer Christopher Mainka auf Nachfrage. Die Rede ist von einer Schadenshöhe im Bereich von 2.500 Euro.

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Zum Hintergrund: Beim letzten Saisonspiel des MSV Duisburg gegen Viktoria Köln (1:1) hatte Rasim Bulic nur den Innenpfosten getroffen. Der MSV musste deshalb Essen in der Relegation den Vortritt lassen. Essener Fans montierten daraufhin schadenfreudig genau diesen Pfosten ab und trugen ihn als Trophäe während des Aufstiegsheimspiels gegen Fürth über die Fantribüne. Beim MSV konnte man darüber wenig lachen und sprach von Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.

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Um die schlechte Stimmung am Gartenzaun zu beseitigen, erklärte Alexander Rang, Vorstand beim Klassenkameraden aus Essen, in einem Podcast: „Grundsätzlich wollen wir gerne als Verein Duisburg anbieten, dass wir die Kosten für diesen Ersatz übernehmen.“ Rang bestätigte den Sachverhalt der Sachbeschädigung.

Weil es linke Pfosten nicht als Ersatzteil im Baumarkt gibt, braucht es ein komplett neues Tor. Das kostet in etwa 2500 Euro, so Christopher Mainka. Ob Rot-Weiss Essen das Geld zahlt, vermag er nicht zu sagen. Ihm liege zu dem Thema aber bislang nicht mehr vor als die Aussage aus dem Podcast. Vielleicht handelt es sich aber auch um ein Missverständnis, und die Essener setzen darauf, dass das Stadionmanagement die Rechnung für das Tor an die Hafenstraße schickt.

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Zum Thema Rechnung: Der MSV hat unlängst eine bekommen, und zwar vom DFB. Als Strafe für drei Zwischenfälle zum Ende der Saison werden 32.400 Euro fällig. Der Mini-Platzsturm gegen Osnabrück (ein Fan auf dem Rasen) kostet 600 Euro, die Erleuchtung gegen Viktoria Köln 2450 Euro und die Vollillumination mit Hilfe nicht erlaubter Leuchtmittel beim Gastspiel in Aachen 29.350 Euro.