Politik

Ausbau Ravensackerweg: Hüthumer CDU-Chef kritisiert Antrag

Erik Arntzen, Vorsitzender der CDU Hüthum-Borghees-Klein-Netterden, kritisiert den BGE-Antrag. Der Ausbau des Ravensackerweges sei längt ausgelotet worden. Die Option bestehe nicht.

Erik Arntzen, Vorsitzender der CDU Hüthum-Borghees-Klein-Netterden, kritisiert den BGE-Antrag. Der Ausbau des Ravensackerweges sei längt ausgelotet worden. Die Option bestehe nicht.

Foto: CDU Emmerich

Emmerich-Klein-Netterden.  Die BGE wisse, dass die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Ravensackerweges ins Leere läuft, meint Hüthums CDU-Chef Erik Arntzen.

Erik Arntzen, Vorsitzender der Hüthumer CDU, kritisiert den Antrag der BGE auf Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Ravenackerweges für den Schwerlastverkehr und Logistiktransporte.

Im Zuge der Umsetzung des dritten Autobahnanschlusses hatte der CDU Ortsverband Hüthum-Borghees-Klein-Netterden mit Schreiben vom 12. Februar 2015 bereits einen solchen Antrag in die Ratsgremien eingebracht. Dieser Antrag wurde ausführlich beraten und mit allen Beteiligten bewertet. Leider war diese Variante nicht umsetzbar.

Die Interessen seien nicht zu vereinen

Dass nunmehr die BGE trotz besseren Wissens erneut einen solchen Antrag stellt, geht an der Sache vorbei. „Herr Sigmund und die BGE wissen genau, dass der Antrag ins Leere laufen wird. Die Gründe sind der BGE aus der Vergangenheit bestens bekannt. Denn zum Zeitpunkt der Antragstellung durch die CDU waren bereits heutige Mitglieder der BGE im Rat der Stadt Emmerich am Rhein vertreten“, erklärt Arntzen.

„Wir als CDU hätten uns 2015 auch lieber ein Lösung über den Ravensackerweg gewünscht, aber in einem solchen Fall müssen alle Interessen zusammen gebracht werden. Dies war und ist leider nicht der Fall. Es ist bedauerlich, dass den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mit solch einem Antrag ggf. falsche Hoffnungen gemacht werden. Aber dies hat die BGE zu verantworten. Die BGE wäre gut beraten den Antrag zurück zu ziehen“, so Arntzen abschließend.

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