Der grobe Plan der VBL für die neue Spielzeit 2025/26 in den beiden 2. Bundesligen im Volleyball steht schonmal. Elf Klubs sind in der Nord-Gruppe gesetzt, zwei als Antragsteller auf freie Plätze noch in der Warteschleife. Dazu zählt auch der Moerser SC, der mit dem sportlichen Zweitliga-Absteiger ETV Hamburg auf eine Aufnahme hofft. „Eine Entscheidung über die Ligen wird in zehn bis vierzehn Tagen fallen“, erklärte die VBL-Sprecherin Josefine Dörfler gegenüber der Redaktion. Eine Liga mit 13 Teams, wie sie im Süden auch möglich wäre, scheint nicht ausgeschlossen. Dazu wird es nach der Hauptrunde offenbar erstmals Play-offs der besten vier Klubs aus dem Norden und Süden geben.

Moerser SC: Lukas Lübke stellt Beruf in den Vordergrund

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir in der nächsten Saison wieder in der Zweiten Liga dabei sein werden“, sagt der MSC-Vorsitzende Guido Lohmann. Der will die Mannschaft auch noch etwas verstärken und hofft auf eine baldige Zusage seitens der VBL. Einer aus dem alten Kader wird künftig nicht mehr mitmischen. Diagonalspieler Lukas Lübke wird seine berufliche Zukunft in den Vordergrund stellen und deshalb höchstens noch als Stand-by-Spieler dabei sein.

Moerser SC , mit dem Trainer Andrè Illmer (links) und Co-Trainer Stephan Bernoth (rechts) sind Westdeutscher U18-Meister.
Bei der DM in Amberg dabei: Die U18 des Moerser SC mit Co-Trainer Stephan Bernoth (rechts).© Moerser SC | Moerser SC

Mit an Bord ist weiterhin Libero Andre Illmer. „Ich würde mich sehr auf die Zweite Liga freuen, weil ich Leistungssport auf gutem Niveau betreiben will“, betont der Trainer der Moerser U18-Volleyballer. Illmer war am Wochenende mit Co-Trainer Stephan Bernoth und seinen Jungs bei der Deutschen Meisterschaft in Amberg dabei: „Ich bin absolut stolz auf die Jungs. Wir hatten eine total schwere Gruppe, haben den Gegnern, darunter dem Deutscher Meister, gut Paroli geboten. Es war sicher mehr drin als Platz 13 von 16 Teams.“

Moerser SC: U18 verkauft sich bei der DM in Amberg teuer

In der Vorrunde verlor der MSC knapp gegen Friedrichshafen (20:25, 23:25), Meister Leipzig (23:25, 23:25) und Schwerin (30:32, 11:25). Danach gab es noch zwei Siege über Braunschweig (25:15, 25:18) und gegen Gastgeber Amberg (25:19, 23:25, 15:10). „Die Jungs haben bewiesen, dass sie mithalten können“, lobte auch Sportdirektor Hendrik Rieskamp, der im sechs Autostunden entfernten Ostbayern live vor Ort war. In Tobias Tanneberger und Jona Pukownik waren auch zwei Adler mit auf dem Feld, die schon in die erste Mannschaft reingeschnuppert haben.