Der Pokalheld des Fußball-Oberligisten SC St. Tönis 11/20 heißt Simon Sell. Der Torwart parierte beim Elfmeterschießen im Halbfinale gegen den Liga-Konkurrenten FC Büderich zwei Bälle und öffnete damit die Tür zum Finale. Für Drittligist MSV Duisburg standen auf dem Weg ins Endspiel (Samstag, 15.30 Uhr, Schauinslandreisen-Arena, live im Ticker) gegen die unterklassige Konkurrenz naturgemäß keine Heldentaten auf der Agenda. In der Vorschlussrunde bewahrte Niklas Jessen sein Team aber mit einem Doppelpack zum 2:0 in der Verlängerung beim 1. FC Bocholt vor einer Pokalpleite. Positiver Nebeneffekt für Jessen: Er avancierte danach zur Stammkraft im Ligabetrieb.
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Der MSV benötigte zweimal die Verlängerung für das Weiterkommen und verbuchte ansonsten auf dem Weg ins Finale drei souveräne Siege. Los ging es in der ersten Runde mit dem lockeren 7:0 (4:0)-Erfolg im Rheydter Grenzlandstadion gegen den Landesligisten SC Victoria Mennrath. Thilo Töpken, Conor Noß (je 2), Dennis Borkowski, Tim Heike und Gabriel Sadlek trafen für den MSV.
In der zweiten Runde tat sich der MSV schwer und siegte beim Landesligisten SC Union Nettetal mit 2:1 (0:0, 1:1) erst nach Verlängerung. Die Führung per Elfmeter durch Thilo Töpken reichte nicht, um die Sache innerhalb der 90 Minuten über die Bühne zu bringen. Töpken brauchte die „Überstunde“ für den Siegtreffer.

Finster wurde es beim Duisburger 3:1 (3:0)-Sieg beim Oberligisten KFC Uerdingen 05 im Achtelfinale. In der 38. Minute brannte in der Grotenburg eine 200-Ampere-Sicherung durch, neben dem Strom fiel auch das Telefonnetz aus. Nach der Reparatur ging es weiter: erst mit dem Rest der ersten Halbzeit, dann sofort mit dem zweiten Durchgang. Für den MSV trafen Joshua Bitter, Christian Viet und Thilo Töpken.
Oberligist SV Sonsbeck hielt im Viertelfinale beim 0:3 (0:2) gegen den MSV bis zur 41. Minute die Null. Dann trafen Florian Krüger und Conor Noß noch vor der Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel legte Patrick Sussek per Elfmeter, eine Rarität in dieser Saison, zum 3:0 nach.
Das Halbfinale beim Regionalligisten 1. FC Bocholt war für den MSV eine zähe Angelegenheit. Der MSV fand kaum ein Mittel gegen die gut gestaffelte Defensive. Niklas Jessen traf in der Verlängerung zum 2:0 (0:0)-Sieg.

Der Weg des SC St. Tönis ins Finale: SuS Dinslaken 09 – SC St. Tönis 1:3 (0:2). Tore: Julio Torrens, Kohei Nakano, Tyler Nkamanyi. TuRu Düsseldorf – SC St. Tönis 1:3 (1:1). Tore: Tyler Nkamanyi, Julian Suaterna. 1. FC Kleve – SC St. Tönis 2:5 (2:0, 2:2) nach Verlängerung. Tore: Tyler Nkamanyi, Julian Suaterna, Mohamad Hegi, Niklas Withofs, Julio Torrens. SC St. Tönis – VfB Hilden 4:3 (2:3). Tore: Julio Torrens (2), Tyler Nkamanyi, Mario Knops. SC St. Tönis – FC Büderich 5:3 (1:1, 1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen. Tor: Morten Heffungs


